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Neubau an B3: Arnumer schreiben offenen Brief

Arnum Neubau an B3: Arnumer schreiben offenen Brief

In einem offenen Brief an die Ratsfraktionen und Bürgermeister Claus Schacht lehnen Bewohner an und nahe der Göttinger Straße 48 in Arnum den dort geplanten Neubau mit 48 Sozialwohnungen ab. Mehr als 20 Unterschriften sind auf der Liste.

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So soll der Neubau in Arnum in etwa aussehen.

Quelle: StilX Architektur

Arnum. Die Bewohner fordern eine „ausgewogene, sozialverträgliche Lösung“ auf dem Grundstück der früheren Alten Schmiede. Das geplante Gebäude in U-Form „fügt sich nicht in die Umgebung ein“, heißt es in dem Brief. „Die Bebauung ist in der Dichte, Größe und Anzahl der Wohneinheiten nicht ohne absehbar gravierende Nachteile für den Standort Arnum-Mitte realisierbar.“

Nach Einschätzung der Bewohner werde die zulässige Gebäudelänge von 50 Metern überschritten. Zur B3 hin sollen drei Etagen entstehen, in der „unmittelbaren Umgebung aber sind maximal zweieinhalbgeschossige Bauweisen vorhanden“. Hinzu komme: „Auch die dargestellt tiefere Gründung des südlichen Gebäudeflügels entlang des Schülerweges zur Wäldchenschule kompensiert diese erhöhte Bebauung nicht.“ Die „Mächtigkeit der Neubebauung“ sei in der Visualisierung der Architekten nicht zu erkennen.

Die Briefeschreiber betonen, dass sie neuen bezahlbaren Wohnraum befürworten. „Eine reine Nutzung als B-Schein-Bezugswohnungen ist jedoch nicht zeitgemäß.“ Vielmehr sollte es eine Mischung aus Miet-, Sozial- und Eigentumswohnungen sowie Gewerbeflächen sein. Mit 20 Parkplätzen sei ferner die Zahl der Stellflächen zu gering. Die Arnumer schlagen eine Tiefgarage vor, „die vom Investor auch wirtschaftlich fremdvermietet werden kann“.

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