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BAS-Teststrecke ist schon wieder demontiert

Hemmingen BAS-Teststrecke ist schon wieder demontiert

Die erst kürzlich angelegte Teststrecke für solarbetriebene Fahrbahnmarkierungen an der Bundesstraße 3 in Hemmingen ist wieder demontiert worden. Die Herstellerfirma B.A.S. hat die LED-Marker wieder ausgebaut, weil die Straßenmeisterei ein neben der Straße aufgestelltes Werbeschild entfernt hatte.

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Dieses etwa 30 mal 60 Zentimeter große Schild an der Bundesstraße 3 in Hemmingen hat die Straßenmeisterei abmontiert.

Quelle: B.A.S.

Hemmingen. B.A.S.-Chef Werner Sporleder hatte sich von der Landesbehörde für Straßenbau zwei Teststrecken für die von seiner Firma entwickelten LED-Marker genehmigen lassen. Sie werden in den Boden eingelassen und  sollen Autofahrern im Dunkeln bei Fahrbahnverschwenkunken oder -einengungen den Weg weisen. Ihr Vorteil: Sie reflektieren nicht nur das Scheinwerferlicht wie herkömmliche Markierungen, sondern leuchten selbst und sind deshalb früher sichtbar. Der Strom kommt dabei aus kleinen Solarzellen.

Eine Leuchtspur installierte B.A.S. auf eigenen Kosten am Messeschnellweg in Höhe Bischofshol, eine zweite am Ortsausgang von Hemmingen-Westerfeld in Richtung Arnum. An beiden Stellen wiesen Schilder mit der Aufschrift "B.A.S. Test LED-Marker" auf das Experiment hin. Sporleder erhoffte sich davon Rückmeldungen von Autofahrern.

In Hemmingen entfernte die Straßenmeisterei das Schild. Es stelle Werbung dar und sei nicht genehmigt, heißt es zur Begründung. Er habe im Prinzip zwar "keine Probleme" mit Werbeschildern, aber in diesem Fall sei er über den gesamten Test nicht informiert worden, erklärt der Leiter der Straßenmeisterei Wennigsen, und das Schild sei "in dieser Größe nicht genehmigungsfähig".

Das sieht die für den Messeschnellweg zuständige Meisterei offenbar anders, denn dort steht ein gleiches Schild auch weiterhin und wird dort auch für die Dauer des Versuchs bleiben, bestätigt Friedhelm Fischer, Leiter des Geschäftsbereiches Hannover bei der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr. Er könne sich durchaus vorstellen, dass die Marker "an besonders gefährdeten Punkten hilfreich sein können, um die Aufmerksamkeit zu erhöhen", meint Fischer. Sie sollen nach seiner Vorstellung noch etwa ein Jahr getestet werden.

Allerdings nicht mehr in Hemmingen. Dort hat Sporleder die leuchtenden Markierungen wieder ausgraben lassen. "Ich war sauer", räumt er ein, dass das quasi eine Vergeltungsaktion für die Wegnahme des Schildes war.  

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Die solarbetriebenen LED-Marker leuchten auch, ohne von Scheinwerfern angestrahlt zu werden.

Quelle: B.A.S.
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