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Grüne stellen Anfrage zum Lärmschutz in Devese

Devese Grüne stellen Anfrage zum Lärmschutz in Devese

Wurde die Bauabteilung in der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr nicht über einen Vorgang informiert, obwohl sich dadurch der Bau der B3-Ortsumgehung ändern könnte? Welche Rolle spielen die neuen Berechnungen von Schallschutzwerten? Diese und andere Fragen hat die Ratsfraktion der Bündnisgrünen jetzt an die Stadtverwaltung gestellt.

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In Devese entsteht zurzeit die erste von 13 Brücken für die B3-Ortsumgehung.

Quelle: Andreas Zimmer

Devese. Die Fragen, die die Landesbehörde betreffen, soll sie weiterleiten. Anlass ist die jüngste Sitzung des Hemminger Ausschusses für Stadtentwicklung und Umwelt. „An deren Ende standen mehr Fragen im Raum als zu Beginn“, kritisiert Ratsfrau Ulrike Roth. Vier Mitarbeiter der Landesbehörde haben vor dem Ausschuss über den Bau der Ortsumgehung berichtet. Über die Forderung einiger Deveser nach verbessertem Lärmschutz aber, eingereicht von einem Rechtsanwalt, konnten sie keine Auskunft geben. Der Vorgang werde in einer anderen Abteilung bearbeitet, hieß es.

Das Schreiben enthält unter anderem eine Zusammenfassung von Berechnungen zum Lärmschutz in Höhe Devese. Das komplette Zahlenwerk wurde nicht eingereicht.

Ulrike Roth schreibt in der Anfrage: „In der Sitzung wurde deutlich, dass möglicherweise erforderliche Nachbesserungen im Lärmschutz genau den Abschnitt der Weetzener Landstraße betreffen, der neu gebaut werden soll. Der Beginn soll nach Information im Ausschuss nach Fertigstellung des Brückenbauwerkes noch im August 2016 erfolgen.“ Die Grünen fragen, ob ein Mitarbeiter den „Sachverhalt“ im Ausschuss erläutern könnte – vor Beginn der Bauarbeiten. Die nächste Sitzung des Fachausschusses ist für den 10. August vorgesehen.

Im Gespräch mit dieser Zeitung hatte die Landesbehörde vergangene Woche erläutert, dass der Antrag der Deveser bei der Planfeststellungsbehörde eingegangen war und diese den Geschäftsbereich Hannover der Landesbehörde zu einer Stellungnahme aufgefordert hat. Dies sei geschehen, nun werde der Antrag von der Planfeststellungsbehörde weiter bearbeitet.

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