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DVB-T2: Nachtschicht für NDR-Mitarbeiter

Hemmingen-Westerfeld DVB-T2: Nachtschicht für NDR-Mitarbeiter

Bei der Umstellung auf das digitale Antennenfernsehen am Mittwoch hat auch der Sendemast des Norddeutschen Rundfunks (NDR) in Hemmingen-Westerfeld eine wichtige Rolle gespielt. Optisch hat sich an dem etwa 150 Meter hohen Masten zwar nichts verändert, sehr wohl aber technisch.

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Der Radio- und Fernsehsendemast des NDR in Hemmingen-Westerfeld.

Quelle: Andreas Zimmer

Hemmingen-Westerfeld. Von DVB-T wurde auf die DVB-T2-HD-Technik umgestellt. „Die bestehende DVB-T-Sendeantenne in Hemmingen kann auch für DVB-T2 wiederverwendet werden“, erläuterte NDR-Sprecher Holger Röttgers auf Anfrage dieser Zeitung. Der Empfang der öffentlich-rechtlichen Programme bleibt kostenlos. Für die privaten Programme ist nun ein monatliches Entgelt zu zahlen. Sie werden jetzt allerdings nicht mehr von Hemmingen aus ausgestrahlt, sondern über den Fernmeldeturm Telemax in Hannover - und zwar mit mehr Leistung.

Die Umstellung auf die neue Technik sei von Senderstandort zu Senderstandort unterschiedlich gewesen, erläuterte Röttgers. Im Sendergebäude an der Berliner Straße in Hemmingen-Westerfeld hätten Mitarbeiter dies am Mittwoch zwischen Mitternacht und 2 Uhr per Hand erledigt. "Die Umstellung wurde durch vorprogrammierte Einstellungen in den Sendern erleichtert." In Hemmingen sind zwei Mitarbeiter für den Betrieb der Senderanlagen tätig sowie einer für die elektrotechnischen Anlagen in ganz Niedersachsen. „Es lief wie geplant“, sagte Röttgers.

Andernorts seien mitunter aufwändige, mehrstündige Umbauten notwendig gewesen. „Dass letztlich binnen weniger Stunden die Umstellung an 23 norddeutschen Standorten erfolgen konnte, wurde in den vergangenen Monaten intensiv vorbereitet.“

Fragen von Bürgern beantwortet der NDR unter der zentralen, kostenlosen Telefonnummer (08000) 637099. „Fragen werden derzeit vor allem zum Anschluss der DVB-T2-Endgeräte und zum notwendigen Suchlauf gestellt“, sagte Röttgers.

Von Hemmingen aus werden etwa eine Million Einwohner versorgt. Das Gebiet reicht von Neustadt am Rübenberge und Wunstorf über Burgwedel und Burgdorf sowie Wennigsen, Harsum und Elze. Die nächstgelegenen Senderstandorte mit NDR-Personal sind Stadthagen und Torfhaus im Harz.

Nutzer von Satelliten- und Kabelfernsehen sind von der Umstellung aufs digitale Antennenfernsehen nicht betroffen. Digitale Radioprogramme lassen sich terrestrisch weiter über DAB+ empfangen.

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