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Das neue Gerätehaus: Entwurf sieht Anbau vor

Hemmingen Das neue Gerätehaus: Entwurf sieht Anbau vor

Anbau statt Neubau: Die Entwürfe für das erweiterte und modernisierte Gerätehaus der Arnumer Feuerwehr liegen vor. Sanierung und Anbau fallen laut Stadtverwaltung mit schätzungsweise 1,15 Millionen Euro geringer aus als ein Neubau mit 1,87 Millionen Euro.

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Das Gerätehaus in Arnum: Auf dem Bild sieht sich der Feuerschutzausschuss die Fahrzeuge an. Zimmer

Quelle: Andreas Zimmer

Arnum. In Abstimmung mit der Feuerwehr sind zwei Bauabschnitte geplant. Beim ersten soll ein Anbau westlich der Fahrzeughalle entstehen mit Platz für Umkleiden und Sanitärbereiche. Bislang müssen sich Frauen und Männer mangels Kabinen vor den Fahrzeugen umziehen. Künftig gäbe es getrennte Umkleiden für die 72 männlichen Mitglieder samt Duschen. Zwischen dem neuen Anbau und der Fahrzeughalle sollen die Umkleiden für die elf weiblichen Mitglieder samt Damenduschen und die Spinde für die Jugendfeuerwehr entstehen. Der in der Halle gewonnene Platz könnte als Lager dienen.

Im zweiten Bauabschnitt soll das erste Stockwerk umgebaut werden. Sobald dies möglich ist, wird die ehemalige Hausmeisterwohnung zu Büros umgebaut für den Ortsbrandmeister, seinen Stellvertreter, den Jugendwart, den Gerätewart und den Kleiderwart. „Dies würde zum Wegfall von Mieteinnahmen führen, wäre aber wirtschaftlicher als noch ein weiterer Anbau“, schreibt die Stadtverwaltung in einer Drucksache für die Ratsgremien. Die Küche im ersten Stockwerk soll vergrößert werden. Durch Trennwände wäre der Schulungsraum in einen Seminarraum und in einen Vorraum mit Tresenbereich zu unterteilen. Der freigewordene, vorhandene Büroräum im Erdgeschoss könnte zum Trockenraum werden.

Im Norden des Feuerwehrgeländes, mit zwei Zufahrten abzweigend von der Arnumer Kirchstraße, sollen 30 Parkplätze geschaffen werden, damit Mitglieder, die zu einem Einsatz eilen, schnell ihre Wagen abstellen können. Damit würden sich diese Autos nicht mit ausrückenden Einsatzfahrzeugen in die Quere kommen. Auch Abstellplätze für Fahrräder sind in dem Entwurf vorgesehen. Das Gebäude für die Jugendfeuerwehr und der benachbarte Unterstand für Fahrzeuge sollen unverändert bleiben.

Das Architekturbüro aus Hannover, das die sogenannte Machbarkeitsstudie erstellt hat, erläutert sie am Mittwoch, 30. September, im Feuerschutzausschuss. Vorgesehen ist, im kommenden Jahr 200.000 Euro für Planungskosten auszugeben sowie den Rest für den Anbau und die Sanierung im Jahr 2017. Die öffentliche Sitzung im Arnumer Gerätehaus beginnt um 19 Uhr.

Von Andreas Zimmer

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