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Kapellenbesucher müssen nicht mehr frieren

Harkenbleck Kapellenbesucher müssen nicht mehr frieren

Warm ums Herz – und auch am Rücken und an den Beinen - wird es jetzt an kalten Tagen den Besuchern von Veranstaltungen in der Kapelle in Harkenbleck. Der Förderverein, als Eigentümer des historischen Gebäudes, hat mit Unterstützung des Energieversorgers Avacon drei Infrarotwärmestrahler anbringen lassen.

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In der Kapelle Harkenbleck muss dank der neuen Infrarotwärmestrahler niemand mehr frieren. Wolf Hatje (Zweiter von links) erläutert Frank Glaubitz (Dritter von links) sowie Dieter und Brigitte Windisch, Mitglieder im Förderverein, die Vorzüge der Geräte.Kapelle

Quelle: Torsten Lippelt

Harkenbleck. Sie befinden sich in mehreren Metern Höhe an den beiden Seitenwänden. „Die Kapelle wird, auch im Winter, zwei Mal im Monat für evangelische Gottesdienste und einmal im Monat für katholische Gottesdienste genutzt", erläutert der Fördervereins-Vorsitzende Wolf Hatje. "Dazu kommen Veranstaltungen wie jüngst die Lesung vom Calenberger Autorenkreis. Da ist es oft schon schwierig, die Kapelle kurzfristig angenehm warm zu bekommen."

Insgesamt 3200 Euro hat sich der 128 Mitglieder zählende Förderverein die Anbringung kosten lassen. „Einen Anteil von 1000 Euro davon sponsern wir“, erklärt Frank Glaubitz von der Avacon. Gemeinsam mit der Fördervereins-Schatzmeisterin Brigitte Windisch und deren Ehemann Dieter Windisch konnte sich Wolf Hatje jetzt bei einem Treffen in der Kapelle im wahrsten Sinne des Wortes für beziehungsweise von der neuen Technik erwärmen. Der Denkmalschutz sei über die Strahler informiert worden.

„Es gibt zwar unter den Kirchenbänken eine sogenannte Konvektionsheizung mit einer Heizspirale, aber sie ist mehrere Jahrzehnte alt und es dauert, bis es warm wird“, sagt Hatje. „Sollten alle drei – für die warme Jahreszeit übrigens leicht abzubauenden Strahler – mal auf voller Leistung laufen, so wären das bei insgesamt 7,5 Kilowattstunden etwa 2,10 Euro pro Stunde an Stromkosten“, lobt er die effiziente Technik.

Von Torsten Lippelt

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