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Politik stimmt für IT-Aufrüstung an Schulen

Hemmingen Politik stimmt für IT-Aufrüstung an Schulen

Die Stadt soll jährlich 85.000 Euro investieren, um die IT-Ausstattung an Hemmingens Schulen aufzurüsten. Noch in diesem Jahr sollen die Grundschule Arnum und Hiddestorf sowie die KGS davon profitieren. Die Grundschule in Hemmingen-Westerfeld darf sich im nächsten Jahr auf neue Hardware freuen.

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Moderner Unterricht: KGS-Lehrer Jens Lahme arbeitet mit einem interaktiven Flachbildschirm.

Quelle: Tobias Lehmann

Hemmingen. Der Schulleiter der Carl-Friedrich-Gauß-Schule, Dieter Driller-van Loo, war erleichtert über das einstimmige Votum des Ausschusses für Bildung am Mittwoch. Von 2016 bis 2019 sollen die drei Grundschulen in der Stadt und die KGS jährlich 85.000 Euro bekommen. Ursprünglich war zwar über 95.000 Euro pro Jahr diskutiert worden - doch die verringerte Summe war bereits vor dem Ausschuss politischer Konsens. 

Driller-van Loo hatte zwischenzeitlich sogar um das gesamte Projekt gefürchtet. In einer gemeinsamen Sitzung von Lehrern und Ratsmitgliedern vor wenigen Tagen hatte ein Lehrer gesagt, dass die Schule auf die Aufrüstung komplett verzichten könne. Der KGS-Leiter betonte jedoch, dass dies eine Einzelmeinung gewesen sei. "An einem Arbeitsplatz für mehrere Menschen kann nicht jeder individuell zufrieden gestellt werden", sagte der Schulleiter. 

Er habe kaum genug Phantasie, um sich die technische Entwicklung in den nächsten zehn Jahren vorzustellen. Um bei dieser Entwicklung mitzuhalten, müsse bereits jetzt investiert werden. "Wenn im Unterricht eine Frage auftaucht, die nicht aus dem Stand beantwortet werden kann, hat man früher in ein Buch geguckt. Heute wird kurz das Smartphone gezückt", sagte er. Dies sei aber nur möglich, wenn es ein funktionierendes WLAN gebe. Darüber hinaus seien auch interaktive Tafeln, Beamer und moderne Rechner immer wichtiger für den Unterricht. 

Dieses Jahr sollen die 85.000 Euro auf die Grundschulen in Arnum und Hiddestorf und an die KGS verteilt werden. In der Grundschule in Hemmingen-Westerfeld sei es wegen der aktuellen Sanierungsarbeiten nicht sinnvoll, dort jetzt technische Geräte fest zu installieren. "Die Schule wird dann im nächsten Jahr aufgerüstet", sagte der Ausschussvorsitzende Jens Beismann. Christian Herrnleben (DUH) lobte Driller-van Loos Engagement. "Wir sagen zu diesem Projekt gerne Ja, weil wir wissen, dass die Hard- und Software in gute Hände kommt. So muss eine Zusammenarbeit zwischen Politik und Schule funktionieren", sagte er.

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