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Bisher keine Bedenken gegen Neubau im Zentrum

Hemmingen-Westerfeld Bisher keine Bedenken gegen Neubau im Zentrum

Es war wie das erste Scannen: Gegen das Millionenprojekt an der Sundernstraße im Zentrum von Hemmingen-Westerfeld gibt es keine gravierenden Bedenken. Das ergab eine Abfrage der Stadt unter anderem bei der Region, dem Gewerbeaufsichtsamt und Energieversorgern. Geplant sind zwei große Mehrfamilienhäuser.

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Auf diesem Gelände soll der Neubau entstehen.

Quelle: Andreas Zimmer

Hemmingen-Westerfeld. Die Region weist allerdings darauf hin, dass es Altlasten geben könnte. Früher seien auf dem Gelände Gebrauchtfahrzeuge angekauft und verkauft worden.

Probleme mit Lärmprobleme von der nahe gelegenen Bundesstraße 3 dürfte es nicht geben. Die Stadtverwaltung schreibt in einer Drucksache, nach den 2012 ermittelten Werten „wird davon ausgegangen, dass unzumutbare Lärmbelästigungen nicht vorliegen, zumal im Zuge der B3-neu die Werte weiter sinken“. Ein Lärmschutzgutachten sei nicht notwendig. Auch vom etwa 60 Meter entfernten Parkplatz des Penny-Marktes seien keine Lärmprobleme zu erwarten.

Wohin mit den Restmüll- und Wertstoffsäcken aus den neuen Mehrfamilienhäusern? Ein Sammelplatz ist laut Stadtverwaltung an der Straße Wiedholz vorgesehen, die von der Sundernstraße abzweigt.

Am Donnerstag, 29. September, berät der Hemminger Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt über das Millionenprojekt. Die öffentliche Sitzung beginnt um 19 Uhr im Rathaus. Stimmt auch der Verwaltungsausschuss zu, er tagt erst wieder am 20. Oktober, werden die Pläne öffentlich ausgelegt und jedermann kann Kritik und Anregungen äußern.

Nach Angaben der Immobilienfirma Meravis aus Hannover, die mehrere Millionen Euro investieren will, sind in den beiden geplanten vierstöckigen und barrierefreien Mehrfamilienhäusern insgesamt 26 Wohnungen sowie eine Tiefgarage vorgesehen. Die Wohnungen sind durchschnittlich etwa 80 Quadratmeter groß. Der aktuelle Bebauungsplan namens „Das kleine Buchholz“ lässt ein Vorhaben in dieser Größe allerdings nicht zu, daher ist er zu ändern.Das Gebäude, in dem sich bis 2008 die Hauptpost befand, soll abgerissen werden. Die Post nutzt weiterhin einen Teil als sogenannten Zustellungsstützpunkt.

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