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Bissspuren stammen vom Biber

Hemmingen-Westerfeld Bissspuren stammen vom Biber

Bei den Bissspuren an einem Baum an der Stadtgrenze von Hemmingen-Westerfeld und Wettbergen handelt es sich eindeutig um einen Biber. Das bestätigte am Dienstag der Gewässer- und Landschaftspflegeverband Mittlere Leine auf Anfrage dieser Zeitung.

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Hier hat ein Biber genagt.

Quelle: privat

Hemmingen-Westerfeld. Der Baum befinde sich an der Ihme unweit der Saarstraße, also auf Hemminger Gebiet, und damit nahe der aktuellen Baustelle der B-3-Ortsumgehung. Mitarbeiter des Verbandes und der Region Hannover haben sich die charakteristischen, eieruhrförmigen Nagerspuren des unter Artenschutz stehenden Tieres an Ort und Stelle angesehen.

Regionssprecher Klaus Abelmann erläuterte am Dienstag, es sei bisher unklar, wo sich die Biberburg befinde. Es sei bekannt, dass sich Biber entlang der Ihme bewegen. Offenbar sei das Tier auf Nahrungssuche gewesen. In den kalten Monaten lassen sich die Nager auch Zweige und Knospen schmecken und müssen nagen, um an sie heranzukommen.

Was bedeutet dies alles für den Bau der B-3-Ortsumgehung? Noch sei nichts abschließend geklärt, aber der Biber werde das Millionenprojekt wohl nicht zum Stoppen bringen. Abelmann sagte, bei Bauvorhaben von öffentlichem Interesse ließen sich Ausnahmen erwirken. Im Planfeststellungsbeschluss für die B 3-neu sei kein Biber kartiert. Bei einem Fund sei dennoch den Anforderungen des Artenschutzes gerecht zu werden. So müssten die Bauten erhalten bleiben.

In der Region sind Abelmann zufolge zurzeit etwa 17 Biberreviere bekannt, im Hemminger Stadtgebiet bisher nur in Harkenbleck.

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