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Bürgerinitiative fordert Lärmschutzwände

Devese Bürgerinitiative fordert Lärmschutzwände

Die Bürgerinitiative „Wer Straßen sät, wird Autos ernten“ in Devese wirft der Stadt „erhebliche Unzulänglichkeiten“ bei der Planung der Umgehung der Bundesstraße vor. Sie beziehen sich auf angeblich mangelnden Lärmschutz. Bürgermeister Claus Schacht fordert konkrete Fakten.

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Bei Devese wird an der B3-Umgehung gearbeitet.

Quelle: Tobias Lehmann

Devese. Der stellvertretende Vorsitzende der Bürgerinitiative, Burkhard Lange, kündigt an, die Details zur Messung sowie die konkreten Ergebnisse noch in diesem Monat vorzulegen. Ein Ingenieurbüro hat ein schalltechnisches Gutachten für den Bereich des Deveser Kreuzes erstellt, das jetzt gerade abgeschlossen wird. „Es ist sehr aufwendig, da die Werte für jedes Haus unterschiedlich sind“, sagt Lange. Bereits jetzt stehe aber fest, dass es „gravierende Unterschiede“ gebe, zwischen den Vorgaben des seit 2010 rechtskräftigen Planfeststellungsbeschlusses und dem, was jetzt umgesetzt werden soll.

Die Bürgerinitiative fordert einen aktiven Schutz, wie zum Beispiel Lärmschutzwände. Ein passiver Schutz, etwa Schallschutzfenster, reichten nicht aus. Lange weist darauf hin, dass die Unzulänglichkeiten auch der Stadt und dem Bürgermeister hätten auffallen können, wenn sie die Planung kritisch begleitet hätten. Da dem Verein nur begrenzte Mittel zur Verfügung stehen, sei nur der Bereich rund um das Deveser Kreuz überprüft worden. „Was hindert die Stadt, andere sensible Bereiche von sich aus unter die Lupe zu nehmen?“, fragt Lange.

Bürgermeister Claus Schacht hält die Aussagen für zweifelhaft. „So lange uns die konkreten Daten nicht vorliegen, können wir die Vorwürfe auch nicht seriös bewerten“, sagt er. Er fragt sich unter anderem, wie ein glaubwürdiges Lärmschutzgutachten von einer Straße erstellt werden kann, die noch nicht gebaut ist. Zudem weist er die Vorwürfe von sich, dass die Stadt die Planung nicht kritisch begleitet habe. „Wir brauchen niemanden, der uns sagt, wie wir zu arbeiten haben. Das wissen wir selbst“, sagt Schacht.

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HAZ-Redakteur/in Tobias Lehmann

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