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Lärmschutz: Deveser schalten Anwalt ein

Devese Lärmschutz: Deveser schalten Anwalt ein

Die Deveser Bürgerinitiative "Wer Straßen sät, wird Autos ernten" wirft dem Land eine fehlerhafte Planung der B3-Ortsumgehung in Bezug auf dem nötigen Lärmschutz vor. Sie hat jetzt einen Anwalt eingeschaltet und fordert, "die offenkundigen Fehler auszuräumen".

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Viel Verkehr in Devese: Bürger fordern einen angemessenen Lärmschutz nach dem Bau der B3-Umgehung.

Quelle: Tobias Lehmann

Devese. Ein schalltechnisches Gutachten eines Ingenieurbüros soll es bestätigen: Die zu erwartenden Verkehrsströme im Bereich des Deveser Kreuzes seien nicht in vollem Umfang in die Planung eingeflossen. Das teilt die Bürgerinitiative in Devese mit. Die Mitglieder fordern jetzt einen Lärmschutz, "der den Bürgern nach den einschlägigen gesetzlichen Vorschriften zusteht". Ein beauftragter Fachanwalt soll der Forderung zusätzlich Nachdruck verleihen.

Konkret geht es der BI um einen sogenannten aktiven Lärmschutz. Dazu zählen Lärmschutzwälle und -wände, die bisher nicht in ausreichendem Umfang geplant seien. An einigen Orten ist lediglich ein passiver Schutz wie etwa Schallschutzfenster vorgesehen. "Das Vorgehen dieser geschlossenen Front betroffener Bürger wird nicht nur für sie selbst Verbesserungen bringen, sondern für den gesamten Ortsteil", heißt es in der Mitteilung der BI.

Vorstandsmitglied Burkhard Lange weist darauf hin, dass die Forderung nach aktivem Lärmschutz an keine Fristen gebunden ist und jederzeit während der laufenden Bauarbeiten umgesetzt werden kann. Die Bürgerinitiative schlägt dem Land vor, die gesamten Planungen für die Ortsumgehung noch einmal zu überprüfen.

Die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr war am Donnerstag nicht für eine Stellungnahme zu erreichen. Obwohl die Entscheidung nicht bei der Stadt liegt, hatte die Bürgerinitiative bereits im Februar in einem offenen Brief an Bürgermeister Claus Schacht gefordert, dass auch die Stadt die Planung weiterhin kritisch begleiten soll. Schacht sagte, dass dies auch geschehen wird. Sobald der Stadt die Daten des Gutachtens vorliegen, sollen diese auch begutachtet werden.

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