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Windpark: Bürgerinitiativen haben sich vernetzt

Hiddestorf/Schulenburg/Lüdersen/Burgdorf/Brelingen Windpark: Bürgerinitiativen haben sich vernetzt

Fünf Bürgerinitiativen in der Region Hannover haben sich jetzt vernetzt. Sie protestieren gegen die im neuen Regionalen Raumordnungsprogramm (RROP) geplanten Windräder. Es handelt sich um die Initiativen Hiddestorf/Ohlendorf, Schulenburg (Pattensen), Lüdersen, Burgdorf-Dachtmissen und Brelingen.

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So würde der geplante Windpark bei Hiddestorf nach einer Montage der dortigen Bürgerinitiative aussehen.

Quelle: Bürgerinitiative Hiddestorf/Ohlendorf

Hiddestorf/Schulenburg. Sie haben jetzt alle Regionsabgeordneten angeschrieben und machen in dem Brief deutlich, dass sie nichts gegen Windenergie haben. Sie fordern jedoch einen „angemessenen Beteiligungsprozess, in dem die vorgelegten Argumente gewürdigt werden“, wie Ingo Bergner aus Hiddestorf mitteilt. Die Bürger kritisieren unter anderem den „willkürlich festgelegten Mindestabstand von 800 Metern“. Das Verfahren solle nicht vor der Kommunalwahl Mitte September „durchgeprügelt“ werden.

Der Zeitplan der Region hingegen sieht vor, dass die Regionsversammlung das neue Raumordnungsprogramm bereits am 27. September beschließt. Die Bürgerinitiativen schlagen daher vor, das Thema Windenenergie gegebenenfalls aus dem Programm auszuklammern und später separat zu beschließen.

Die FDP-Regionsfraktion veröffentlichte am Freitag ihren Antrag, bei neuen Windrädern einen Mindestabstand vom Zehnfachen der Nabenhöhe einzuhalten. Bei 150 Metern ergäbe das 1,5 Kilometer. Alle Windparks sollen zudem mindestens 5 Kilometer voneinander entfernt liegen.

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