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Neue Krippe in Arnum ist offiziell eröffnet

Arnum Neue Krippe in Arnum ist offiziell eröffnet

Bürgermeister Claus Schacht hat die neue Krippe an der Friedenskirche in Arnum vor rund 50 Gästen offiziell eröffnet. Die Stadt hat die ehemalige Seniorenbegegnungsstätte im Frühjahr von der Kirchengemeinde gekauft. Der zwei Monate dauernde Umbau begann Anfang August und kostete etwa 130 000 Euro.

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Bürgermeister Claus Schacht (links) eröffnet die neue Krippe an der Friedenskirche in Arnum.

Quelle: Tobias Lehmann

Arnum. Leicht war der Weg zur neuen Kinderkrippe an der Arnumer Friedenskirche nicht. „Wir haben erstmals vor drei Jahren darüber diskutiert“, sagte Bürgermeister Claus Schacht gestern Nachmittag bei der Eröffnung. In den vergangenen 30 Jahren diente das Gebäude als Seniorenbegegnungsstätte der Kirchengemeinde.

Laut Jochen Seidel, Vorsitzender des Kirchenvorstands, waren die Gemeindemitglieder von dem Vorschlag des Bürgermeisters, dort eine Krippe einzurichten, zunächst nicht begeistert. „Als die Einrichtung vor 30 Jahren eröffnet wurde, gab es einen großen Bedarf. Doch die heutigen Senioren sind viel mobiler und haben die Begegnungsstätte immer weniger genutzt“, sagte Seidel. Zuletzt habe es keine Proteste mehr gegeben. „Wir sind den Weg sozusagen rückwärts gegangen – von den Senioren zu den Kindern. Beide Gruppen passen gut zur Kirche“, sagte Seidel.

Die Krippe mit Platz für 15 Kinder ist der Kindertagesstätte Arnum II angegliedert. Leiterin ist Antje Zenk. „Die Stadt hat eng mit uns zusammen gearbeitet, so dass wir die Krippe nach aktuellen pädagogischen Standards einrichten konnten“, sagte sie. Die Einrichtung hat unter anderem eine neue Küche bekommen und ein Behinderten-WC. Zusätzlich wurden Spielgeräte gekauft. Die Gestaltung des Außengeländes, auf dem zuvor nur Büsche waren, hat der Betriebshof übernommen. Schacht bedankte sich. „Die Zusammenarbeit mit allen Beteiligten hat gut geklappt“, sagte er.

Offen ist noch der Name der Einrichtung. Pastorin Christine Behler schlägt „Krippe an der Friedenskirche“ vor. Schacht sagte, dass die Einrichtung auch „Nolte-Haus“ genannt werden könne. Die im vergangenen Jahr verstorbenen Heinrich und Dorothea Nolte hatten der Stadt 70 000 Euro vermacht, die zur Einrichtung der Krippe verwandt wurden.

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