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B3-neu und Hochwasser sind Themen bei Radtour

Hemmingen B3-neu und Hochwasser sind Themen bei Radtour

Die Vielzahl der aktuellen Bauprojekte in Hemmingen hat die Teilnehmer der jährlichen Radtour des Bürgermeisters überrascht, aber die 16 Teilnehmer große Gruppe ist am Freitagvormittag auch immer wieder überrascht worden: von Regenschauern.

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Die Gruppe um Bürgermeister Claus Schacht (Zweiter von links) fährt bei Hiddestorf durch die Feldmark.

Quelle: Andreas Zimmer

Hemmingen. Bei Temperaturen um 13 Grad und viel Wind hielt sie trotzdem die mehr als dreistündige Tour durch, die am Rathausplatz startete und in nahezu alle Hemminger Stadtteile führte. Fragen hatten die interessierten Bürger unter anderem zu den Themen B3-neu und Hochwasser.

Hochwasser: Wenn sich die Stadt für den Bau eines Deiches entscheidet - wie hoch wird er denn nun? Bürgermeister Claus Schacht sagte, dazu könne er zurzeit keine Angaben machen. Ingenieure würden auch die jüngsten starken Regenfälle in ihre Berechnungen einfließen lassen, weswegen sich die Werte verändern. Auf der Grundlage von Plänen, die zurzeit erarbeitet werden, diskutiere die Stadt dann weiter. Bis zu einem möglichen Deichbau gehe noch viel Zeit ins Land. Schach sagte, allein das sogenannte Planfeststellungsverfahren könne bis zu fünf Jahre dauern, da auch mit Klagen zu rechnen sei. Die Kosten für den Deichbau betragen schätzungsweise 10 Millionen Euro. Davon trägt voraussichtlich 7 Millionen Euro das Land und den Rest die Stadt.

B3-Ortsumgehung: An unterschiedlichen Stellen während der Radtour fragten einige Teilnehmer zur besseren Orientierung immer wieder nach dem genauen Verlauf der 7,5 Kilometer langen Umgehungsstraße. Sie soll Mitte 2019 freigegeben werden. In Devese machte die Gruppe nahe der Brückenbaustelle Halt. Der Abschnitt vom Stadtweg bis zum Real-Markt-Kreisel wird voraussichtlich ab Ende August für drei Monate voll gesperrt.

Neubaugebiet Arnum: Eine Anbindung des Busnetzes an das Generationenwohngebiet Bockstraße haben Regionsverwaltung und Regiobus eine Absage erteilt. Bürgermeister Schacht sagte: „Wir geben nicht auf.“ Die Region argumentiert, für den neuen Linienverlauf würden mehr Fahrzeuge benötigt, was im Hinblick auf die Zahl der zu erwartenden Fahrgäste zu teuer wäre.

KGS: Die Stadt nutzt die derzeitigen Sommerferien, um die Klassenräume der KGS streichen. Innerhalb von 13 Jahren sei dies das dritte Mal, erklärte Schacht. Auch die Lehrertoiletten werden momentan erneuert. Sie sind veraltet. Wände und Fußboden werden neu gefliest. Die Kabinen sind so klein, dass sich ein Architekt in einer Ausschusssitzung in Hemmingen gefragt hatte, ob Frauen zunächst auf die Toilette steigen, um überhaupt die Tür schließen zu können. Die einjährige Sanierung der Ballspielhalle der KGS werde voraussichtlich noch in diesem Monat abgeschlossen. Schacht erläuterte: „In den vergangenen Jahren sind auf dem KGS-Areal insgesamt etwa 25 Millionen Euro verbaut worden.“ Mit der Campus-Neugestaltung gehen die Arbeiten weiter.

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Von Redakteur Andreas Zimmer

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