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Bürgerverein Devese kündigt Widerstand an

Devese Bürgerverein Devese kündigt Widerstand an

Der Bürgerverein Devese fordert in einer jetzt verabschiedeten Resolution, dass der Ort nicht in Teilbereiche aufgespalten werden soll. Zudem sollen keine weiteren Gewerbeflächen ausgewiesen werden. Gegen andere Planungen will der Bürgerverein "aufs Äußerste angehen".

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Bei Devese wird an der Ortsumgehung der Bundesstraße gearbeitet.

Quelle: Stephan Hartung

Devese. Im vergangenen Monat hatte die Verwaltung das sogenannte ISEK 25 (Integriertes-Stadt-Entwicklungs-Konzept 2025) vorgestellt. Darin heißt es unter anderem, dass Hemmingen als einzige Kommune in der Region nicht über freie Gewerbeflächen verfüge. Entwicklungspotenziale gebe es zwischen den vorhandenen Gewerbegebieten und der zurzeit gebauten Ortsumgehung der Bundesstraße, B3neu genannt. Das ISEK 25 nennt aber auch Gefahren wie eine "trennende Wirkung durch die B3neu".

Der Arbeitskreis Ortsentwicklung des Bürgervereins Devese fordert bereits seit Jahren, dass der Ort "weder in der Fläche noch in der Bevölkerung" in die Teilbereiche Altes Dorf und Ost-Devese gespalten wird, sondern als Einheit betrachtet werden soll. Weiterhin sollen dort keine weiteren Gewerbeflächen ausgewiesen werden. "Mit 212 Quadratmeter pro Einwohner sind wir überproportional durch Gewerbe und den zunehmenden Verkehr belastet. Mehr geht nicht und ist den Devesern nicht zuzumuten", heißt es in der Resolution. 

Beide Punkte sind im ISEK 25 nicht aufgenommen. Der Bürgerverein geht von einer "bewussten Provokation" aus und kündigt Widerstand an. Der Verein schlägt vor, dass die Stadtplanung für den Ort erst nach Fertigstellung der Ortsumgehung und des Deveser Kreuzes wieder aufgenommen wird. Bis dahin sollen keine rechtsverbindlichen Entscheidungen getroffen werden, fordert der Bürgerverein.

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