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Bund der Steuerzahler kritisiert Radwegebau

Devese Bund der Steuerzahler kritisiert Radwegebau

Der Bund der Steuerzahler hat den geplanten Radweg zwischen Devese und Ihme-Roloven im Visier. Er kritisiert, dass 800.000 Euro für den Bau entlang der K221 vorgesehen sind, während mit viel weniger Geld eine bestehende Verbindung verbessert werden könnte. Die Region Hannover sieht das anders.

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Entlang dieser Kreisstraße mit Blick in Richtung Ihme-Roloven soll der Radweg gebaut werden.

Quelle: Andreas Zimmer

Devese. Regionssprecher Klaus Abelmann erläuterte auf Anfrage dieser Zeitung, dass die vom Bund der Steuerzahler vorgeschlagene Strecke über den Loydbrunnenweg und die Kückenmühle keine Alternative sei. „Diese kann die gestellten Anforderungen nicht leisten“, betonte Abelmann. Der neue Weg sei für Radfahrer bestimmt, die direkte und sichere Verbindungen zwischen Wohnort und Arbeitsstätte schätzen. „Daher ist es von großer Bedeutung, ganzjährig eine gute Wegequalität und soziale Kontrolle sicherzustellen. Nur durch die Führung eines gut befestigten Radweges mit Winterdienst im Zuge der Kreisstraße kann dies ermöglicht werden.“

Die K221 wird von vielen Bäumen gesäumt. Der geplante 2,6 Kilometer lange Radweg der Region soll Abelmann zufolge an der Nordseite der Kreisstraße hinter den Bäumen gebaut werden. Er gehöre zum sogenannten Vorrangnetz der Region und sei eine wichtige Verbindung. Die Arbeiten sollen 2017 beginnen. Zurzeit werden die Unterlagen für das Planfeststellungsverfahren erstellt und der Grunderwerb vorbereitet.

Der Bund der Steuerzahler hingegen verweist darauf, dass es bereits etwa 250 Meter von der K221 entfernt einen Weg gibt, der teilweise entlang der Ihme entlang führt und auch von vielen Radfahrern genutzt werde. „Die ersten etwa 400 Meter ab Kückenmühle sind mit festem Schotter belegt, der Rest des Weges von den Häusern am Waldstück Loydbrunnen ist bereits asphaltiert“, schreibt der Landesvorsitzende Bernhard Zentgraf vom Bund der Steuerzahler an den Regionsdezernenten Ulf-Birger Franz. „Wenn das Radfahren seitens der Region gefördert und hinsichtlich der Verkehrssicherheit verbessert werden soll, wofür es durchaus gute Gründe gibt, dann sollten die knappen Haushaltsmittel sinnvoll eingesetzt werden, etwa in die Reparatur und Sanierung beschädigter Radwege.“ Eine Kopie des Schreibens haben die Fraktionen der Regionsversammlung erhalten. Klaus Abelmann kündigte an, dass die Region ihre Antwort in dieser Woche abschicken werde.

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