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Wortgefecht bis zur Wiederbelebung von Brigitte

Hemmingen-Westerfeld Wortgefecht bis zur Wiederbelebung von Brigitte

Mal bitterböse, mal kalauernd und mal mit gekonntem Wortspiel: Am Wochenende hat der Berliner Kabarettist C. Heiland sein aktuelles Programm „Ich bin in der Brigitte“ im Hemminger Kulturzentrum bauhof präsentiert.

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Der Heiland zu Gast in Hemmingen: C. Heiland im bauhof.

Quelle: Torsten Lippelt

Hemmingen-Westerfeld. Sich selbst am in den achtziger Jahren erfundenen japanischen Elektro-Musikinstrument Omnichord begleitend, drehte sich der Kern der Show um seine auf dem Alexanderplatz von einem Meteoriten erschlagene Freundin Brigitte. Welt- und Liebesschmerz trafen auf zuvor unbekannte Alltagsprobleme und Omas Erfahrungen mit der Wiederauferstehung Verstorbener auf den unentdeckten Nebenbuhler als Nachbarn.

Das Niveau von Humor und Gesang pendelte den Abend über konsequent zwischen bitterböse und guter Laune, tiefgründig und unter der Gürtellinie – ein Wortgefecht im Sprüchedschungel mit schwerem Säbel statt leichtem Florett. Das Publikum indes wusste den Heiland-Stil zu schätzen. Es belohnte das Programm des seit zehn Jahren freischaffenden Sängers und Kabarettisten, der bereits im Quatsch Comedy Club, im Schmidts Tivoli und in der Kabarettbundesliga aufgetreten ist, mit kräftigen Applaus. Dazu trug wohl auch die mit gemeinsamem Beschwörungsgesang abschließend erfolgreiche Wiederbelebung von Brigitte bei - wenn auch nur als Foto auf Stoff aus einer Hähnchenbrater-Tüte.

Von Torsten Lippelt

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