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DRK Hiddestorf feiert sein 100-Jähriges

Hiddestorf DRK Hiddestorf feiert sein 100-Jähriges

Mit einem kleinen Festakt hat der DRK-Ortsverein Hiddestorf am Sonnabend im Gemeindezentrum den 100. Jahrestag seiner Gründung im Jahr 1915 gefeiert.

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Regina Stellmann (von links), Klaus Rath, Erna Stiehler, Claus Schacht, Sigrid Zich und Pastor Richard Gnügge feiern das 100-jährige Bestehen vom DRK.

Quelle: Torsten Lippelt

Hemmingen. Nicht nur die Kriegslage damals, sondern auch der Spruch „Männer gehen zur Feuerwehr, Frauen zum DRK“, hatten wohl Einfluss auf die damalige Gründung. Und daran, dass auch heute noch unter den etwa 120 Mitgliedern nur wenige Männer sind. Auf mehreren Stelltafeln im Eingangsbereich war die DRK-Entwicklung abzulesen. Bis zur Fusion 1984 hatten sowohl Hiddestorf als auch Ohlendorf jeweils eigene DRK-Ortsvereine. Zur Reihe der Vorsitzenden zählen Namen wie die von Anneliese Schröder und Annelise Wulkopf, Sigrid Steinberg, Almut Wulkopf und seit 2010 nun Regina Stellmann. Letztere dankte allen Aktiven dafür, „dass wir stolz sein können, ein kleines Rädchen im großen Werk des DRK sein zu können“.

Zu den Ehrengästen zählten an diesem Tag Erna Stiehler, die auf 72 Jahre im Ortsverein zurückblicken kann, außerdem Gäste aus Politik und Kirchengemeinde sowie Bürgermeister Claus Schacht. In seinem Grußwort lobte er den DRK-Ortsverein als wichtigen Sozialpartner der Stadt.

Das gelte besonders in Hinblick auf die aktuelle Entwicklung der Flüchtlingslage. „Wir haben mit Mühe in diesem Jahr bisher 89 Flüchtlinge untergebracht. Bis Ende Januar sollen jetzt noch einmal 130 kommen. Und im nächsten Jahr bis zum Sommer weitere rund 450“, sieht Schacht die Stadt wohnungstechnisch inzwischen an ihrem Kapazitätsende angekommen. „Wir werden das gemeinsam schaffen“, sagte er und vertraut auf das DRK, wenn dies um Unterstützung gefragt werde.

Für Unterhaltung sorgten die gesamte Feier über Manni und Gerda, das kabarettistische Duo Fool-Tool.

von Torsten Lippelt

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