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Ensemble Corde Profonde spielt bei St. Vitus

Wilkenburg Ensemble Corde Profonde spielt bei St. Vitus

Das Barockcelloensemble "Corde Profonde" gibt am 8. Oktober ein Konzert bei St. Vitus in Wilkenburg. Beate Schnaithmann, Verena Spies und Matouš Mikolášek haben das Ensemble 2015 gegründet. Das Trio spielt auf drei Barockcelli und widmet sich Kompositionen aus dem Barock und der frühen Klassik.

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Das Celloensemble "Corde Profonde" präsentiert am Sonntag, 8. Oktober, Kompositionen aus dem Barock und der frühen Klassik bei St. Vitus in Wilkenburg.

Quelle: privat

Wilkenburg. Vor zehn Jahren kam die in Dresden geborene Beate Schnaithmann zum ersten Mal mit dem Barockcello in Kontakt. "Seitdem ist das Spielen auf Darmsaiten zu einer großen Liebe geworden – insbesondere mit dem fünfsaitigen Cello", heißt es auf der Internetseit des Trios. Mit ihrem Instrument spielt sie regelmäßig Konzerte, unter anderem mit dem Ensemble Corund, dem Bachcollegium Zürich, dem Collegium Musicum Luzern und dem Ensemble La Compagna. Im September 2016 spielte sie unter anderem in Schweden und Österreich.

Ausgebildet wurde Beate Schnaithmann an der Spezialschule für Musik in Dresden, im Anschluss studierte sie an den Musikhochschulen in Dresden, Rostock, Berlin und Luzern. Zudem besuchte sie zahlreiche Meisterkurse. Als prägend bezeichnet die Musikerin auch die Teilnahme an der Lucerne Festival Academy.

Matouš Mikolášek wurde 1986 in Prag geboren. Im Alter von zehn Jahren entdeckte er für sich das Violoncello. Seitdem nahm er erfolgreich an mehreren Wettbewerben teil, unter anderem erlangte er im Jahr 2002 den zweiten Platz beim tschechischen Musikschulwettbewerb. Im Jahr 2005 wurde er dort sogar Erster. 2004 ging er als Sieger aus dem internationalen Augustýn Procházka Wettbewerb in Košice (Slowakei) hervor. Im Anschluss entschied er sich dafür, professionell Musik zu machen.

Ab 2006 studierte er am Prager Konservatorium in der Celloklasse, von 2011 bis 2015 besuchte er die Hochschule für Musik Luzern. Beruflich richtet sich Matouš Mikolášek vor allem am Orchesterspiel aus: 2010 bis 2011 spielte er in der Tschechischen Philharmonie und ab 2013 im Luzerner Sinfonieorchester. Insbesondere interessiert sich der Musiker für die authentische Aufführungpraxis der Barockmusik.

Verena Spies aus Pattensen studiert seit Herbst 2016 im Masterstudiengang am Koninklijk Conservatorium in Den Haag. Bei dem jetzigen Konzert kehrt sie in die Stadt zurück, in der sie mit der Musik begann: Als Kind nahm sie an der Musikschule Hemmingen Cellounterricht bei Yasuko Ogata, danach folgten Meisterkurse im In- und Ausland. Die mehrfache Bundespreisträgerin „Jugend musiziert“ war Stipendiatin der Niedersächsischen Sparkassenstiftung und Preisträgerin der Bürgerstiftung Hemmingen.

Ab September 2013 studierte sie Violoncello an der Hochschule der Künste Bern, ihr Studium schloss sie im Mai 2016 mit dem Bachelor of Arts – Musik Klassik ab. Währenddessen kam sie über das Berner Orchester für Alte Musik „Les Passions de l’Ame“ in Kontakt mit der historischen Aufführungspraxis. in diesem Jahr nahm 2017 nahm Verena Spies an der 32. Internationalen Händel-Akademie in Karlsruhe teil.

INFO: Das Konzert beginnt am Sonntag, 8. Oktober, um 17 Uhr in der St.-Vitus-Kirche in Wilkenburg. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.

Von Daniel Junker

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