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Das Kanalnetz ist stellenweise ausgelastet

Hemmingen Das Kanalnetz ist stellenweise ausgelastet

Das Stadt muss sich auf hohe Kosten zur Erweiterung des Kanalnetzes einstellen. Darauf weist ein von der Stadt beauftragtes Ingenieurbüro hin. Sollten neue Baugebiete an das Netz angeschlossen werden, könnte die notwendige Kapazitätssteigerung bis zu 1,7 Millionen Euro kosten.

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Hemmingens Kanalleitungen sind stellenweise überlastet. Ein eigenes Klärwerk hat die Stadt nicht. Das Schmutzwasser wird zu Kläranlagen in Hannover geleitet. Das Bild zeigt das Klärwerk Herrenhausen. 

Quelle: Christian Behrens

Hemmingen. Konkret handelt es sich bei den ausgelasteten Kanalabschnitten zur Schmutzwasserentsorgung um die Leitungen zwischen der Weetzener Landstraße und der Berliner Straße sowie der Deveser Straße und der Saarstraße in Hemmingen-Westerfeld. Letztere sei bereits jetzt an "den Grenzen der Leistungsfähigkeit" teilt das Ingenieurbüro PFI aus Hannover mit. Die Kosten für eine Erneuerung der Leitungen mit erhöhtem Querschnitt könnten bis zu 500.000 Euro betragen. 

Noch teurer wird eine Kapazitätserweiterung der Leitung zwischen der Weetzener Landstraße und der Berliner Straße. Diese wäre bei Anschluss neuer Baugebiete "auf ganzer Länge überlastet". Das Büro schätzt die Kosten für eine Kapazitätserweiterung auf rund 1,2 Millionen Euro. Um die Erschließung weiterer Baugebiete etwa in Arnum oder Harkenbleck planen zu können, müsse konkretisiert werden, wann die Erweiterung der Kanalleitungen konkret erfolgen muss. So lautet die Empfehlung des Büros, die die Verwaltung im Integrierten Stadtentwicklungskonzept (ISEK) darlegt. 

Kosten kommen auch bei der Beseitigung von Niederschlagswasser auf die Stadt zu. In den vergangenen Jahren kam es in Hemmingen immer wieder zu lokalen Überschwemmungen, besonders schlimm war es Ende Juli 2014. Die Stadt wird jetzt in Arnum und Hemmingen-Westerfeld unterirdische Rückhaltespeicher anlegen, die große Wassermassen zunächst aufnehmen können. Dies soll noch in diesem Jahr geschehen. Die Kosten betragen rund 270.000 Euro. In den kommenden Jahren sollen kontinuierlich weitere hydraulische Schwachpunkte im Kanalnetz beseitigt werden. 

Mehr zur Berichterstattung über das ISEK auf haz.li/hemmingen2025

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