Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / -4 ° wolkig

Navigation:
Heimbau soll bis August 2016 fertig sein

Hemmingen Heimbau soll bis August 2016 fertig sein

Der Grundstein ist gelegt: Im August 2016 soll das Alten- und Pflegeheim in Arnum eröffnen. Die Lindhorst-Gruppe investiert nach eigenen Angaben etwa 7,9 Millionen Euro in das dreigeschossige Gebäude.

Voriger Artikel
Streit ums Forum: "Wir sind doch nicht Bayreuth"
Nächster Artikel
Diebe brechen Autos auf

Legen den Grundstein (von links): Claus Schacht, Jan von Hörsten, Patrick Glaser und Holger Johannesmann. ZimmerAltenheim Grundsteinlegung

Quelle: Andreas Zimmer

Arnum. Vielerorts war es noch diesig, doch in Arnum strahlte pünktlich zur Grundsteinlegung am Mittwochmittag die Sonne. Etwa 30 Frauen und Männer unter anderem aus Verwaltung, Politik, Seniorenbeirat und Kirche hatten sich dort, wo später Speisesaal und Küche sein werden, zur feierlichen Grundsteinlegung versammelt. In eine Kupferröhre wurden für die Nachwelt unter anderem ein Grundriss des Heims und Kleingeld gesteckt. Um die Teilnehmer herum gingen derweil die Arbeiten an den Wohnhäusern im Mehrgenerationenbaugebiet Bockstraße weiter.

93 Einzelzimmer ohne Balkon, aber mit bodentiefen Fenstern, entstehen auf dem 5100 Quadratmeter großen Grundstück, davon 4100 Quadratmeter als Wohn- und Nutzfläche, erläuterte der technische Leiter Holger Johannesmann. Bauherr ist die Seniorenpark Arnum GmbH, ein Unternehmen der Lindhorst-Gruppe. Betreiber ist die Mediko-Gruppe. Das Haus am Bürgermeister-von-dem-Hagen-Platz, das nach Entwürfen von „Plan-& Bauwerk“ in Winsen/Aller entsteht, werde an ein Blockheizkraftwerk angeschlossen und mit Biogas betrieben.

Im Gespräch mit dieser Zeitung ergänzte Johannesmann, dass die Zimmer durchschnittlich 15 bis 20 Quadratmeter groß sein werden. Jedes verfüge über ein separates Badezimmer. Schon während des Baus werde ein Musterzimmer eingerichtet. Es gebe schon erste Anfragen. Das Haus, in dem 60 bis 70 neue Arbeitsplätze entstehen, solle ein „hotelähnliches Ambiente“ haben, sagte Johannesmann. Da eine eigene Küche vorhanden sei, können auch auswärtige Gäste nach Anmeldung im Speisesaal essen. Die Lindhorst-Gruppe habe schon mehr als 35 Häuser, vorwiegend in Niedersachsen, errichtet.

Stephan Krämer, Leiter des Qualitätsmanagements bei Mediko, erläuterte, dass Wohngruppen gebildet werden. Bewohner sollen, sofern sie können und wollen, am Heimalltag mitwirken, zum Beispiel beim Zubereiten von Speisen.

Bürgermeister Claus Schacht sprach vom „Auftakt zu einem sehr gelungenen Projekt“ und dankte allen Mitstreitern, darunter dem Seniorenbeirat. „Die Einrichtung wird über Arnum hinaus strahlen.“ Erstmal hat allerdings das Seniorenpflegeheim in Hemmingen-Westerfeld einen Mitbewerber im Stadtgebiet. „Doch Konkurrenz ist immer gut“, sagte Schacht. Im Hinblick darauf, dass die Bevölkerung Hemmingens immer älter werde, brauche die Stadt ein zweites Seniorenheim.

Von Andreas Zimmer

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten
Hemmingen
doc6sl3ablqc2dml2tjizj
Feuer in Wochenendhaus in Wilkenburg

Fotostrecke Hemmingen: Feuer in Wochenendhaus in Wilkenburg