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Das Rasen hat ein Ende: K 224 wird verengt

Arnum/Harkenbleck Das Rasen hat ein Ende: K 224 wird verengt

Die Tage, an denen auf der Kreisstraße 224 zwischen Arnum und Harkenbleck gerast wird, sind gezählt. Im November wird die Fahrbahn der geraden Strecke an zwei Stellen verengt. Auch die Fahrbahn in Höhe des Busstopps an der K224 nahe des Kindergartens soll verengt werden. Vorgesehen sei, dass dies im Zuge des barrierefreien Ausbaus der Haltestelle geschieht. 

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Arnum (auf dem Bild der Ortsausgang) und Harkenbleck verbindet eine nahezu gerade Strecke. 

Quelle: Andreas Zimmer

Arnum/Harkenbleck. Das passiert selten: Die Forderungen in einem Antrag aus der Politik sind fast alle umgesetzt, noch bevor überhaupt der Rat beschließt. So geschehen jetzt mit dem Antrag der Unabhängigen Hemminger (DUH), durch Bauten, die die Fahrbahn verengen, das Tempo der Raser auf der K224 zu drosseln.

Das Thema steht zwar weiter auf der Tagesordnung der Ratssitzung am Donnerstag, 15. Oktober, doch es hat sich fast erledigt. Vom ursprünglichen Antrag übrig geblieben ist nur noch, dass ein Zebrastreifen oder Farbmarkierungen an der Redener Straße/Ecke Texas angelegt werden sollen. Die Stadtverwaltung soll dies bei der Region Hannover erwirken.

DUH-Fraktionsvorsitzender Wolf Hatje zeigte sich erfreut, dass die Fahrbahn auf der K224 schon im nächsten Monat verengt wird: am Ortseingang von Arnum in Höhe des Hauses Harkenblecker Weg 43 und am Ortseingang von Harkenbleck in Höhe des Hauses Arnumer Straße 42. Fachbereichsleiter Axel Schedler erläutert, die Stadtverwaltung habe eine entsprechende Mitteilung der Region in der vorletzten Septemberwoche in der Post gehabt. Zufall oder nicht? Bei der Region ließ das am Dienstag noch nicht abschließend klären.

Auch die Fahrbahn in Höhe des Busstopps an der K224 nahe des Kindergartens solle verengt werden. Vorgesehen sei, dass dies im Zuge des barrierefreien Ausbaus der Haltestelle geschieht. Dies habe die Stadt für 2016 beantragt.

Die SPD hatte die Diskussion über eine Verkehrsberuhigung auf der Kreisstraße schon vor drei Jahren angestoßen. Bei einem Ortstermin unter anderem mit Vertretern der Stadt und der Polizei hieß es damals, geplant sei eine Barriere oder eine Querungshilfe, erläutert SPD-Ratsfrau Kerstin Liebelt. Das Vorhaben sei dann aus dem Blick geraten. „Doch umso erfreulicher ist es, dass Stadtverwaltung und Region zwischenzeitlich die große Lösung erreichen konnten.

Von Andreas Zimmer

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