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Heimatbund: Vorsitzender aus Pattensen?

Hemmingen Heimatbund: Vorsitzender aus Pattensen?

Kurz vor der geplanten Auflösung hat der Heimatbund Hemmingen ein unerwartetes Angebot bekommen. Die Ortsgruppe in Pattensen regte an, den Vorstand zu übernehmen. Dennoch sollen beide Gruppen weiterhin eigenständig bleiben. Die Hemminger wollen bis Ende des Jahres eine Entscheidung treffen.

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Der stellvertretende Vorsitzende Bernhard Fedder diskutiert mit den Mitgliedern über die Zukunft des Hemminger Heimatbunds.

Quelle: Tobias Lehmann

Hemmingen. "Hemmingens Heimatbund hat Mitglieder und keinen Vorstand. Die Ortsgruppe in Pattensen hat einen Vorstand, aber kaum Mitglieder." So fasste Heidi Friedrichs die Situation der beiden Ortsgruppen zusammen. Nachdem die Schatzmeisterin des Pattenser Heimatbundes in den Leine-Nachrichten gelesen hatte, dass die Hemminger Ortsgruppe sich auflösen will, warf sie gerade noch rechtzeitig einen Rettungsanker.

Zwei Jahre hatte Karl-Heinz Nowak als stellvertretender Vorsitzender den Heimatbund in Hemmingen geführt. Da sich unter den rund 170 Mitgliedern kein Kandidat für den Vorsitz gefunden hatte, sollte die Gruppe Ende dieses Jahres endgültig aufgelöst werden. Darüber sollte in der Jahresversammlung am Mittwochabend abgestimmt werden. Doch es gibt eine Alternative. Der Vorsitzende des Pattenser Heimatbundes, Christian Friedrichs, bietet an, auch den Vorsitz in Hemmingen zu übernehmen. Die Gruppe in Pattensen hat rund 50 Mitglieder. Die beiden Gruppen sollen allerdings nicht verschmelzen, sondern eigenständig bleiben.

Die 60 anwesenden Mitglieder im Gemeindezentrum der Trinitatis-Kirchengemeinde sprachen sich einstimmig dafür aus, diese Möglichkeit zu prüfen. "Bisher hatten wir noch nicht viel Kontakt. Wir müssen uns erst einmal kennen lernen", sagte Nowak. Dafür besteht jetzt noch fast ein Jahr Zeit. Die endgültige Entscheidung soll im Herbst getroffen werden. Sollten die Hemminger das Angebot nicht annehmen, wird die Ortsgruppe zum 30. November aufgelöst. Bis dahin übernimmt Nowak offiziell den Vorsitz, sein Stellvertreter ist Bernhard Fedder.

Beschlossen wurde auch, den jährlichen Mitgliedsbeitrag von 42 auf 30 Euro zu senken. Zurzeit hat die Ortsgruppe noch einen Bestand von 5700 Euro. Sollte sich der Heimatbund auflösen, wird der Vorstand entscheiden, wer das Geld bekommen wird.

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