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Rat will die Campus-Pläne beschließen

Hemmingen Rat will die Campus-Pläne beschließen

Der Rat der Stadt Hemmingen will am Donnerstag, 2. Februar, die Pläne für den neuen Campus der KGS beschließen. Nach dem Fachgremium hat der Verwaltungsausschuss die Entwürfe in seiner nicht öffentlichen Zusammenkunft befürwortet. Die Ratssitzung beginnt um 19 Uhr im Rathaus in Hemmingen-Westerfeld.

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Diese Bäume nahe der Mensa der KGS sollen für den neuen Campus gefällt werden.

Quelle: Andreas Zimmer

Hemmingen. Das Votum der beiden Ausschüsse bedeutet auch, dass Bäume an der Mensa der KGS gefällt werden. Das hatten einige Mitglieder des Fachausschusses kritisiert. In jener Sitzung wurde aber auch deutlich gemacht, dass die Planung über einen längeren Zeitraum mit Lehrern und Schülern abgestimmt worden sei. Die Landschaftsarchitektin Christine Früh erläuterte: „Ziel ist, eine neue Struktur ins Gelände zu bekommen." Die Kosten für die Neugestaltung der Außenanlage betragen 1,49 Millionen Euro.

Eine Auswahl der weitere Themen:

Wiederwahl: Regina Steinhoff soll Erste Stadträtin bleiben. Bürgermeister Claus Schacht schlägt sie zur Wiederwahl vor. Auf eine Ausschreibung könne daher verzichtet werden. Diese Möglichkeit sieht das Gesetz vor. Dafür hat sich Schacht zufolge der Verwaltungsausschuss in seiner jüngsten Sitzung ausgesprochen. Steinhoff begann im Januar 2010 ihren Dienst und ist für acht Jahre gewählt. Sie führt die Geschäfte in der Verwaltung, wenn Schacht nicht da ist, und soll für weitere acht Jahre gewählt werden.

Neue Wohnungen: In einem Neubau direkt an der Bundesstraße 3 in Arnum sollen 36 Wohnungen entstehen. Die Stadt will dafür einen Bebauungsplan aufstellen. Nach dem jüngsten Votum im Verwaltungsausschuss darf das Gebäude entlang der Göttinger Straße 48 nicht höher sein als 9,10 Meter und im hinteren Bereich des Grundstücks nicht höher als 12,10 Meter. Der Neubau entsteht auf dem Gelände der früheren Gaststätte Alte Schmiede. Voraussichtlich insgesamt 26 neue Wohnungen sind in zwei Neubauten an der Sundernstraße in Hemmingen-Westerfeld vorgesehen. Dafür ist der 50 Jahre alte Bebauungsplan zu ändern. Der Rat will diesen als Satzung, also als Ortsrecht, beschließen.

Neue Häuser: Drei neue Baugrundstücke sollen an der Ostertorstraße zwischen den Straßen Auf den Äckern und Schillingswinkel in Hiddestorf entstehen. Dafür ist der Bebauungsplan zu ändern. Der Rat will nun den Satzungsbeschluss fassen.

Bürgerkoffer: Im Frühjahr klärt sich, ob Mitarbeiter der Stadtverwaltung demnächst mit einem Bürgerkoffer, sozusagen ein mobiles Büro, zu den Hemmingern ins Haus kommen. Bis dahin wird die Verwaltung den Einsatz, die Kosten und auch datenschutzrechtliche Fragen prüfen. Einen entsprechenden Antrag der DUH haben der Fachausschuss und der Verwaltungsausschuss befürwortet.

Archiv: Die Stadtverwaltung soll prüfen, wo Heimatgeschichtliches, gesammelt von Privatleuten, sicher aufbewahrt werden kann. Die Räume sollen für die Öffentlichkeit zugänglich sein. Einen entsprechenden SPD-Antrag hatte der Fachausschuss einstimmig befürwortet. Laut Verwaltung werden ein oder zwei Räume benötigt sowie Sachmittel und Geld für die Miete. Bürgermeister Claus Schacht hatte Ende 2016 gegenüber dieser Zeitung ein "Haus der Bildung" ins Gespräch gebracht, das die Leine-Volkshochschule und die Musikschule, aber auch ein Stadtarchiv beherbergen könnte.

Baumpflanzungen: Die Bündnisgrünen fordern in einem Antrag, in Devese am westlichen Rand des Gewerbegebietes südlich der Weetzener Landstraße Bäume zu pflanzen. Das sehe zwar bereits der Bebauungsplan vor, bisher sei aber nichts gemacht worden. Der Fachausschuss jedoch empfahl mehrheitlich, erst den Bau der Umgehungsstraße in diesem Abschnitt abzuwarten.

Haltestelle verbessern: Die Schulbushaltestelle Im Dorffeld in Hemmingen-Westerfeld soll sicherer werden, fordert die DUH. Auch der Fachausschuss ist dafür, dass die Stadtverwaltung ein Konzept erstellt, allerdings müssen die Kosten im Rahmen bleiben.

Hundesteuer: Die Halter von Rettungs- oder Sanitätshunden sollen auf Antrag von dieser Steuer befreit werden. Ein entsprechender Antrag der Bündnisgrünen stand bis vor wenigen Tagen auch noch auf der Tagesordnung der Ratssitzung. Aus formalen Gründen werde das Thema in den Fachausschuss verwiesen. „Es muss vorberaten werden“, erläuterte Bürgermeister Claus Schacht.

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