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50-Jahr-Feier im Seniorenkreis weckt viele Erinnerungen

Hemmingen-Westerfeld/Devese 50-Jahr-Feier im Seniorenkreis weckt viele Erinnerungen

Der Seniorenkreis der Hemminger Trinitatiskirchengemeinde besteht seit 50 Jahren. Das wurde jetzt gefeiert. Zu den Besucherinnen gehörte mit Herta Rösler eine seit 1972 aktive Seniorin.

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Ein großes Ereignis war 1954 der feierliche Transport von drei neu über Spenden erhaltene Glocken, die zur Notkirche am Ellernbusch gebracht wurden. Gäste des Seniorennachmittages sehen sich eine historische Aufnahme an.

Quelle: Torsten Lippelt

Hemmingen-Westerfeld/Devese. Zwischen Christstollen, Lebkuchensternen und Kaffee erinnerten sich am Mittwochnachmittag rund 20 Senioren im Trinitatis-Gemeindehaus an die zurückliegenden Jahrzehnte. "Aktuell treffen sich Menschen zwischen 74 und 94 Jahren zum Kaffeetrinken und netten Gesprächen“, erklärt Liselotte Althoff. Unterstützt von Ruth Westphal und Marlis Böhm betreut die Kirchenvorsteherin die Runde bereits seit fast 25 Jahren.

„In der Anfangszeit 1965 waren es im erstmals von Pastor Dr. Wendtland organisierten Seniorenkreis regelmäßig 30 bis 40 Hemminger, die zum Kaffeetrinken und Klönen trafen“, blickt Pastor Peter Beyger zurück. Bald darauf habe Diakon Hans-Friedrich Thiemann den Kreis übernommen und jeden Mittwoch ein unterhaltsames und interessantes Programm ausgearbeitet. Dazu gehörten Ausflüge, Filmvorführungen, Vorträge von Referenten und die Beteiligung an Gemeindefesten. Aus dem Kirchenarchiv hatte Beyger eine Vielzahl von auf DIN A4 vergrößerten historischen Fotos mitgebracht. Und dadurch wurde so manche Erinnerung bei den Senioren wieder wach: an die Notkirche am Ellernbusch, die 1954 drei gespendete Glocken erhielt, und an die erste Konfirmation, die noch im Gemeindesaal gefeiert wurde.

„Auf der anderen Seite der Berliner Straße konnten wir über die Felder noch bis nach Arnum gucken“, sagte Lore Jurchen. „Und weil Pastor Wendtland als Kriegsversehrter eine Prothese trug, durften bei Hochzeiten keine Blumen gestreut werden, damit er nicht darauf ausrutscht“, erzählte Ruth Westphal.

Von Torsten Lippelt

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