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Junger Verlag veröffentlicht erste Publikationen

Hemmingen-Westerfeld Junger Verlag veröffentlicht erste Publikationen

Ein neuer Buch- und eBook-Verlag mit Sitz in Hemmingen-Westerfeld baut derzeit sein Programm auf: die nach dem größten Mond des Sonnensystems und griechischen Mythologie-Figur benannte Ganymed Edition.

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Präsentieren Bücher aus ihrem neuen Verlag: Andreas Brandtner und Martina Noske.

Quelle: Torsten Lippelt

Hemmingen-Westerfeld. Die beiden Medienprofis Andreas Brandtner und Martina Noske haben den Verlag an der Deveser Straße im Herbst vergangenen Jahres gegründet. Nach den erforderlichen Weichenstellungen für einen professionellen Verlagsbetrieb begannen sie im Frühjahr 2015 damit, erste belletristische Titel sowie ein Kinderbuch und Sachbücher zu veröffentlichen.

Mit dem Herbstprogramm geht es nun richtig los. „Wir planen sechs Neuerscheinungen, darunter den auf der Frankfurter Buchmesse vorgestellten indonesischen Tatsachenroman ,Das Lied der Papierblumen'“, sagt Martina Noske. Sie bringt die Erfahrung als Verlagskauffrau von Droemer Knaur und Random House mit. Neben weiteren belletristischen Titeln startet die Ganymed Edition nun auch ihr Science-Fiction-Programm mit dem Klassiker „Wir“ von Jevgenij Samjatin - ein Vorbild für „1984“ und „Brave New World“. Daneben wird es bis Jahresende voraussichtlich drei neue Kinderbücher geben.

Die Frage ,Warum noch ein Verlag?' beantwortet Verleger Andreas Brandtner schlicht mit: „Weil ich das eigentlich schon immer machen wollte!“ Neben familiärer Tradition sieht der frühere Medienfachmann bei Varta und Eon hier eine Plattform, selbst Geschriebenes ebenso zu publizieren wie neue Werke anderer Autoren, aber eben auch Klassiker.

In den Folgejahren sollen jeweils bis zu zehn Werke veröffentlicht werden: Kinder- und Sachbücher, Science Fiction, Belletristik und literarische Erotik. Als Medium genutzt wird dabei nicht nur der Buchdruck, sondern auch E-Books und Youtube für Lesebeispiele. „Von der Idee bis zur Umsetzung haben wir alles in eigener Hand – das macht Spaß!“, blickt  Brandtner optimistisch in die Zukunft für das gemeinsame Start-Up-Unternehmen.

Von Torsten Lippelt

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