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Der neue Feuerwehrplan ist bereits Makulatur

Hemmingen Der neue Feuerwehrplan ist bereits Makulatur

Eigentlich sollte er für fünf Jahre gelten, doch schon nach 14 Monaten zeichnet sich ab: Die Stadt Hemmingen muss ihren Feuerwehrbedarfsplan überarbeiten. Darin steht unter anderem, wie lange vom Alarm bis zum Eintreffen der Feuerwehr am Einsatzort vergehen soll und wie es um die Gerätehäuser bestellt ist.

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Das Arnumer Gerätehaus soll umgebaut werden. Doch die Feuerwehrunfallkasse lehnt die bisherigen Pläne ab.

Quelle: Andreas Zimmer

Hemmingen. Anlass für die Überarbeitung des etwa 30-seitigen Papiers ist der Umbau des mehr als 40 Jahre alten Arnumer Gerätehauses. Die Feuerwehrunfallkasse lehnt die bisherigen Pläne ab. In der 260 Quadratmeter großen Fahrzeughalle, die von mehreren Pfeilern getragen wird, ist es ihr zu eng.

„Für Arnum wird die Planung nun von einem Architekturbüro erneuert“, erläutert Bürgermeister Claus Schacht. Damit ist es nicht getan: „Der gesamte Feuerwehrbedarfsplan wird ebenfalls extern überarbeitet.“ Der Rat hatte ihn erst im Juli 2015 beschlossen.

Denn nach Arnum, dem größten Hemminger Stadtteil, könnte es auch anderswo Probleme geben, weil dort zum Beispiel neue Fahrzeuge unterzubringen, die Gerätehäuser aber zu klein geworden sind. Dann droht erneut, dass die Unfallkasse ihr Veto einlegt. „Die Fahrzeuge werden immer größer“, sagt Schacht.

2019 soll für die Ortsfeuerwehr Hemmingen-Westerfeld ein neues Löschgruppenfahrzeug angeschafft werden. Doch auch deren Halle im 1966 errichteten Gerätehaus wird von Pfeilern getragen. Schon heute ist es dort eng. Im aktuellen Bedarfsplan heißt es zudem, dass der Standort zwischen Wohnhäusern an der Dorfstraße „nicht mehr den Anforderungen einer Stützpunktwehr entspricht“. Vielleicht ist dort die Lösung, eine neue Halle – möglicherweise entlang der Weetzener Landstraße – zu bauen.

Stadtbrandmeister Roland Frey geht davon aus, dass sich trotz des neuen Bedarfsplans am Fahrzeugplan der Feuerwehr nichts ändern werde. „Auszuschließen ist das aber nicht.“ Für 2017 ist bisher ein neues Löschfahrzeug in Harkenbleck vorgesehen und 2018 eines in Devese. Weitere Gerätehäuser befinden sich in Hiddestorf und Wilkenburg.

Der städtische Feuerschutzausschuss tagt planmäßig erst wieder am Montag, 5. Dezember. Es ist die erste Sitzung nach der Kommunalwahl. Frey sagt, bis dahin werden voraussichtlich die neuen Pläne für das Arnumer Gerätehaus vorliegen.

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