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SPD will Tempo 80 auf der B3 beantragen

Devese SPD will Tempo 80 auf der B3 beantragen

Die Deveser haben den Bau der B3-Umgehung mittlerweile offenbar akzeptiert. In einem Treffen mit Vertretern des SPD-Ortsvereins äußerten sie jedoch verschiedene Wünsche. Um den Lärm zu reduzieren, will die SPD abschnittsweise Tempo 80 auf der Bundesstraße beantragen.

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Wird diese Brücke bald die einzige Verbindung von Devese nach Hemmingen-Westerfeld sein? Die Deveser fordern eine Alternative.

Quelle: Tobias Lehmann

Devese. "Für uns geht es jetzt um Schadensbegrenzung", sagte die Vorsitzende des Bürgervereins Devese, Karin Berens, in dem Treffen mit SPD-Vertretern in der Gaststätte Mutter Buermann. Dass der Bau der B3-Umgehung jetzt nicht mehr verhindert werden kann, sei allen bewusst. Schließlich nehme die zurzeit gebaute Brücke zwischen Devese und Hemmingen-Westerfeld schon deutlich Form an.

Geplant ist, dass diese Brücke für Autofahrer der einzige Weg nach Hemmingen-Westerfeld sein soll. Die Deveser Straße soll nach Beendigung des Projekts nur noch für Busse freigegeben sein. "Die Straße führt direkt zum Rathausplatz, der mit seinen Geschäften ein zentraler Anlaufpunkt für uns Deveser ist. Wenn wir nur noch über die Brücke fahren können, wird der Weg unnötig länger", sagte ein Gast.

Der SPD-Fraktionsvorsitzende Jens Beismann sagte, dass die Planer vermutlich im Sinn hatten, zumindest diese Straße in Devese etwas zu beruhigen. Doch darüber ließe sich möglicherweise noch einmal diskutieren. Die SPD bereite zudem gerade einen Antrag vor, die Geschwindigkeit auf dem Abschnitt, wo die Bundesstraße direkt an Devese vorbeiführt, auf 80 Kilometer pro Stunde zu reduzieren. "Das ist aus Gründen des Lärmschutzes auch bei anderen Bundesstraßen der Fall. Damit können wir argumentieren", sagte Beismann.

Es gab aber auch noch weitere Themen in der Veranstaltung. So beklagte ein Bürger, dass die Straße Am Denkmal zu schmal sei. Dort werde häufig geparkt, wenn große Veranstaltungen in der Gaststätte des Orts seien. "Dann besteht immer die Gefahr, dass den Autos dort die Rückspiegel abgefahren werden", sagte er. Eine Verbreiterung der Straße sei aus seiner Sicht möglich und sinnvoll. "Mit wenig Einsatz kann hier ein großer Nutzen erzielt werden", sagte er.

Die SPD plant eine Ortsbegehung anzubieten, in denen die Deveser auf Probleme in ihrem Ort hinweisen können. Das begrüßte auch der Sprecher des Arbeitskreises Stadtentwicklung, Hans-Jürgen Boese. "Möglicherweise ist in den vergangenen Jahren der Eindruck entstanden, der Arbeitskreis kümmere sich nur um die Auswirkungen der B3-Ortsumgehung. Doch das ist nur ein Aspekt unter vielen", sagte Boese. Ihm gehe es um ein Konzept zur Weiterentwicklung des gesamten Orts.

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