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Alte Schmiede wird dieses Jahr abgerissen

Arnum Alte Schmiede wird dieses Jahr abgerissen

Dieses Jahr soll es endlich soweit sein. Die frühere Alte Schmiede und ehemalige Gaststätte Papperlapapp an der Bundesstraße 3 in Arnum soll abgerissen werden. Ein Investor plant, dort mehrere Häuser mit 31 Wohneinheiten und einer Ladenzeile zu bauen.

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Die ehemalige Alte Schmiede an der Göttinger Straße in Arnum soll dieses Jahr abgerissen werden.

Quelle: Tobias Lehmann

Arnum. Die entsprechende Bauvoranfrage hat die Stadt mittlerweile positiv beschieden, teilt Fachbereichsleiter Axel Schedler mit. Im vergangenen Jahr hatte ein Investor bereits eine ähnliche Planung vorgelegt, war dann aber wieder abgesprungen. "Die neue Planung sieht aber ähnlich aus", sagt Schedler. Demnach will der Investor ein Haus direkt an der Straße bauen, das sechs Wohnungen und eine Ladenzeile enthalten soll. Auf dem rückwärtigen Grundstück sind zwei weitere Häuser geplant, die 11 beziehungsweise 14 Wohnungen bieten sollen.

Details sollen festgelegt werden, sobald der entsprechende Bauantrag gestellt wird. Ein Bebauungsplan liegt für den Bereich nicht vor. "Es handelt sich um einen sogenannten unbeplanten Innenbereich. Ein Bebauungsplan ist dort nicht notwendig", sagt Schedler. Noch steht nicht fest, wann das Projekt beginnen soll. "Ganz so eilig hat der Investor es nicht. Doch der Abriss soll noch dieses Jahr sein", sagt Schedler. 

Das Gebäude hat eine bewegte Geschichte. Der Schmiedemeister und Schankwirt August Kramer lies es 1876 als Kombination aus Schmiede und Gasthof bauen. 1924 ging es nach einer Heirat in den Besitz der Familie Kunze über. Zuletzt hat dort Pächterin Kornelia Laßkowski-Krüger das Restaurant Papperlapapp geleitet.

Das Gebäude war bereits Anfang 2014 Thema im Rat. Die SPD-Fraktion hatte gefordert, dass dort barrierefreier Wohnraum geschaffen werden soll. Für ältere Menschen gebe es solche Wohnungen im Zentrum von Arnum kaum. Das ändert sich allerdings durch das noch im Bau befindliche Mehrgenerationenprojekt an der Bockstraße. Auch wenn die Zielgruppe der neuen Wohnungen nicht speziell Senioren seien, geht Schedler davon aus, dass die Wohnungen zumindest barrierearm gebaut werden. Das sei beim Neubau von Wohnungen heutzutage üblich.

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