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DUH/BfH fordert Investitionskataster für Sportstätten

Hemmingen DUH/BfH fordert Investitionskataster für Sportstätten

Welche größeren Sanierungen in Hemmingens Sportstätten stehen in den nächsten Jahren an? Die Arbeitsgemeinschaft der Sportvereine soll eine entsprechende Liste erstellen und Prioritäten vergeben. Das fordert die DUH/BfH-Gruppe im Rat.

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Der SC Hemmingen-Westerfeld will in sein Gelände investieren.

Quelle: Andreas Zimmer

Hemmingen. Gruppensprecher Wolf Hatje sagt, für den Etat 2016 hätten der Stadt zwar Zuschussanträge zweier Sportvereine für eine Bauvoranfrage beziehungsweise eine Machbarkeitsstudie vorgelegen. Aus diesen sei aber nicht ersichtlich gewesen, was „nach der Planung entwickelt werden soll und welche Kosten entstehen werden“. Mit einer Prioritätenliste könnten diese und andere Vorhaben besser bewertet werden.

So will der SC Hemmingen-Westerfeld voraussichtlich 2017 einen Mehrzweck-Anbau unter anderem mit einer Begegnungsstätte errichten. Für die Bauvoranfrage gibt die Stadt 3000 Euro dazu. Die Kosten für den Anbau werden auf mehr als eine halbe Million Euro geschätzt. Die Sportliche Vereinigung Arnum will das Klubheim, das der Stadt gehört, erweitern. Die Machbarkeitsstudie dafür bezuschusst die Stadt mit 5000 Euro. Die Kosten für die Erweiterung sind noch unklar.

Die SPD-Ratsfraktion sieht einen "erheblichen Investitionsbedarf" für die beiden Vereine. "Wir hätten ihnen gern eine Sicherheit in der mittelfristigen Finanzplanung ab 2017 verschafft. Dieses scheiterte jedoch leider am Widerstand der übrigen Fraktionen", sagt der Fraktionsvorsitzende Jens Beismann. Die Sozialdemokraten forderten über zwei Jahre 70.000 Euro für den SC Hemmingen-Westerfeld und für die SV Arnum für zunächst ein Jahr 50.000 Euro. Im Hinblick auf das Millionenloch im Haushalt 2016 hatten CDU, Grüne sowie DUH/BfH andere Schwerpunkte gesetzt.

Einig waren sich alle Fraktionen darin angesichts des Millionendefizites den Zuschussantrag der SV Arnum, einen neuen Aufsitzrasenmäher zu kaufen, abzulehnen. 7000 Euro wollte der Verein zahlen, den Rest sollte die Stadt übernehmen.

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