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Räume in Arnum für mobiles Stadtbüro aufgeben?

Hemmingen Räume in Arnum für mobiles Stadtbüro aufgeben?

Soll es bald ein mobiles Büro der Stadtverwaltung anstelle des Bürgerbüros in Arnum geben? Die Unabhängigen Hemminger (DUH) arbeiten zurzeit Details in ihrem Kommunalwahlprogramm aus. Dieses steht in der Mitgliederversammlung am 10. Mai im Mittelpunkt.

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Das Bürgerbüro in Arnum.

Quelle: Andreas Zimmer

Hemmingen. Eine Auswahl der Themen:

Bürgerbüro Arnum: Ist es sinnvoll, im digitalen Zeitalter solch ein Büro der Stadtverwaltung vorzuhalten, wenn drei Kilometer entfernt das Rathaus ist? Diese Frage wirft die DUH auf. Von einem mobilen Büro würden auch andere Stadtteile profitieren, gibt der Fraktionsvorsitzende Wolf Hatje zu bedenken. Möglicherweise könnte die Stadt hierbei auch mit Nachbarkommunen zusammenarbeiten. Solch ein mobiles Büro müsse schließlich nicht jede Woche in jedem Stadtteil sein. Das Arnumer Bürgerbüro an der Göttinger Straße war von Mitte September 2015 bis Ende Januar dieses Jahres krankheitsbedingt geschlossen und ist seitdem nur noch an einem Tag in der Woche geöffnet.

Sportvereine: Eine Prioritätenliste der Arbeitsgemeinschaft der Sportvereine solle bei der Bewertung helfen, wie dringend die Sanierungen in den Sportstätten in den nächsten Jahren sind. „Das ist ein schwieriges Unterfangen“, räumt Hatje ein, denn die Sportvereine stünden untereinander im Wettbewerb. „Doch für uns Politiker sind vor allem zwei Fragen wichtig: Was ist sinnvoll und wie bekommen wir es finanziert?“

Kleine Firmen: Diese, möglichst aus unterschiedlichen Branchen, sollen vermehrt in Hemmingen angesiedelt werden, schlägt die DUH vor. Damit sollen gravierende Schwankungen bei den Gewerbesteuereinnahmen vermieden werden, sagt Hatje. Gebe es in einer Stadt vor allem große Firmen, die Gewerbesteuer zahlen, unterliege die Stadt zu sehr dem Einfluss der Konjunktur.

Devese: So verständlich der Wunsch der Deveser, vor deren Haustür die B3-Ortsumgehung gebaut wird, nach einem Erhalt des Dörflichen sei – das Thema Gewerbeflächen dürfe kein Tabu sein. Es sei aber mit aller Vorsicht zu prüfen, die Flächen müssten „auf vernünftige Weise“ genutzt werden. „Das Gewerbe muss hierher passen“, betont Hatje. „Auch über eine Nachverdichtung des Gewerbeparks in Hemmingen-Westerfeld ist nachzudenken.“ Einige Gebäude stünden leer.

Haushalt: „Keine falschen Versprechungen“, warnt Hatje im Hinblick auf das Millionenloch im städtischen Etat. „Wir müssen auch im Wahljahr gegenüber den Bürgern ehrlich sein."

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