Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 9 ° Regenschauer

Navigation:
Feuerwehr muss Helme austauschen

Hemmingen-Westerfeld Feuerwehr muss Helme austauschen

Neue Einsatzhelme für mehr Sicherheit: Die Stadtfeuerwehr Hemmingen muss nahezu ihren gesamten Kopfschutz austauschen. Die insgesamt 260 Helme entsprechen nach etwa zehn Jahren nicht mehr den Anforderungen, erläuterte Fachbereichsleiter Sven Bertram am Montagabend im Feuerschutzausschuss. Darauf weise unter anderem die Feuerwehr-Unfallkasse hin.

Voriger Artikel
Begegnungsstätte wird nicht vor 2017 gebaut
Nächster Artikel
In Hemmingen gleiten Nixen durchs Wasser

Feuerwehrleute führen die Ausschussmitglieder durchs Gerätehaus Hemmingen-Westerfeld.

Quelle: r.

Hemmingen. Im nächsten Jahr sollen zunächst die Atemschutzgeräteträger an die Reihe kommen und im Jahr 2017 die restlichen 110 aktiven Mitglieder. Das erläuterte Stadtbrandmeister Roland Frey auf Anfrage von Daniel Rosenbusch (CDU).

Jeder Helm kostet etwa 130 Euro. Die Gesamtsumme beträgt 33.800 Euro. Auf Anregung von Christian Herrnleben (DUH) soll die Verwaltung prüfen, ob es eventuell einen Mengenrabatt gibt, wenn alle Helme auf einmal gekauft werden.

Weitere Themen im Ausschuss:

Gebühren: Ist die Feuerwehr im Einsatz, ist dies nicht immer gratis. Stellt sie zum Beispiel eine Brandsicherheitswache oder hat eine Anlage einen Fehlalarm gemeldet, ist eine Gebühr zu zahlen. Wie hoch sie ist, das regelt eine Satzung, die die Stadt Hemmingen jetzt aktualisieren will. Die bestehende stammt noch aus dem Jahr 2001. Die Satzung sei aber nicht nur wegen neuer Richtlinien und Gesetze auf den neuesten Stand zu bringen. „Wir sind auch durch ein Rechtsverfahren bei einem Gebührenbescheid dazu gezwungen“, räumte Fachbereichsleiter Sven Bertram ein. Details nannte er nicht. Im Hinblick auf den Text gebe es mehr „Anpassungen als Änderungen“ und diese seien auch nicht gravierend. Dennoch seien es unterm Strich so viele, dass es ein ganz neuer Satzungstext wird, was der Feuerschutzausschuss am Montagabend befürwortete. Die Höhe der Gebühren bleibt unverändert – zumindest vorerst. „Die Kalkulation ist sehr aufwendig“, sagte Bertram. Dabei seien betriebswirtschaftliche Aspekte zu beachten. Die Verwaltung will eine Firma damit beauftragen. Bisher kostet zum Beispiel der Einsatz der Drehleiter pro halbe Stunde 80 Euro und pro Feuerwehrmitglied 12 Euro.

Flüchtlinge: Politik und Verwaltung dankten der Feuerwehr für ihre Einsätze am Laatzener Bahnhof, wenn dort Züge mit Flüchtlingen ankommen. Stadtbrandmeister Roland Frey erläuterte, mittlerweile hätten Hauptamtliche die Aufgaben weitestgehend übernommen. Mit wenigen Ehrenamtlichen sei die Hemminger Feuerwehr aber dort weiterhin im Einsatz, zum Beispiel in dieser Woche und dann wieder zum Jahresende.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten
Hemmingen
doc6slnq62pps81faop4l5g
Kaninchen suchen ein neues Zuhause

Fotostrecke Hemmingen: Kaninchen suchen ein neues Zuhause