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50 Jahre Jugendfeuerwehr: Das wird gefeiert

Hemmingen-Westerfeld 50 Jahre Jugendfeuerwehr: Das wird gefeiert

Jubiläum bei der Jugendfeuerwehr Hemmingen-Westerfeld: Sie besteht seit 50 Jahren. In Fragen und Antworten fassen die Leine-Nachrichten wichtige Stationen und besondere Begebenheiten zusammen, darunter das außergewöhnliche Jahr 1978 und das Thema Hochwasserhosen.

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Die Jugendfeuerwehr 1966 (von links knieend): Norvert Fritzsch, Jürgen Pichota, Klaus-Dieter Fritzsch, Uwe Hadar, Reinhard Lehmann – stehend: Günter Liebig, Helmut Brunsch, Klaus Riep, Erhard Frankenstein, Horst Marczinski, Walter Voss, Hans-Eberhard Fricke.

Quelle: Feuerwehr

Hemmingen-Westerfeld. Warum würde es die Jugendfeuerwehr ohne Ewald Hahn nicht geben?

Er war Ortsbrandmeister und konnte 1965 mehrere Jugendliche für die Feuerwehr begeistern. Die Gründung der Jugendfeuerwehr wurde am 3. Januar 1966 in der Gemeindeversammlung bekannt gegeben. Hahn betreute die Jugendfeuerwehr auch im ersten Jahr.

Gab es wirklich mal einen Aufnahmestopp?

Ja, das war 1978. Die Feuerwehr kam mit der Einkleidung und Ausbildung der Mitglieder nicht mehr nach. Die Jugendfeuerwehr hatte damals 27 Mitglieder.

Warum waren oft die Hosen der Jugendfeuerwehrleute nicht lang genug?

Es gab Kombis, die gerade am Ende der Jugendfeuerwehrzeit zu kurz waren. Hierdurch wurden die Hosenbeine der Jeans darunter sichtbar, die sogenannten Hochwasserhosen.

Was hatte es mit dem Opel Blitz auf sich?

Das alte Löschgruppenfahrzeug 8, Baujahr 1958, war Jahrzehnte das Standardfahrzeug der Jugendfeuerwehr. „Leicht zu bedienen, niedrig, nur eine Doppeltür hinten“, erläutert Simon Oelker, heutiger Sprecher der Ortsfeuerwehr. Das Fahrzeug wurde 1986 ausgemustert.

Früher Jugendfeuerwehr Hemmingen-Westerfeld, später in der Feuerwehrführung Hemmingen-Westerfeld – gibt es da ein Beispiel?

Horst Marczinski zählt zu den Gründungsmitgliedern der Jugendfeuerwehr. Später war er stellvertretender Ortsbrandmeister und Gemeindejugendwart. Er ist weiterhin Mitglied des Fördervereins der Niedersächsischen Jugendfeuerwehr, in der er sich seit Jahren in der Jugendarbeit engagiert.

Stimmt es, dass die Jugendfeuerwehr auch ein sehbehindertes Mitglied hat?

Ja, es ist der 14-jährige Tom. „Ich war zunächst in der Kinderfeuerwehr und bin jetzt in der Jugendfeuerwehr. Zur Feuerwehr bin ich gekommen, weil schon mein Vater und mein Opa in der Feuerwehr sind“, erzählt er. „Mir gefällt in der Jugendfeuerwehr, dass es hier darum geht, gemeinschaftlich etwas zu erreichen. Da ich sehbehindert bin, brauche ich für manches Unterstützung, die ich hier auch immer bekomme. Gleichzeitig kann ich aber auch meine Stärken voll einbringen. Außerdem finde ich es auch toll, später in der Feuerwehr, etwas Sinnvolles zu tun, was den Anderen hilft.“

Warum trifft sich die Jugendfeuerwehr öfters mit jener aus Diedersen bei Coppenbrügge, obwohl die Ortschaft 45 Kilometer entfernt liegt?

Ein ehemaliger Jugendwart aus Hemmingen war nach Diedersen gezogen. 2012 unternehmen beide Jugendfeuerwehren eine Wanderung im Ith. Seitdem treffen sie sich jährlich unter anderem zum Schlittschuhlaufen oder zu Grillabenden.

Wie wird das 50-jährige Bestehen gefeiert?

Die Jugendfeuerwehr – sie besteht zurzeit aus sieben Jungen und einem Mädchen - lädt für Sonnabend, 11. Juni, von 10 bis etwa 15 Uhr zum Spiel ohne Grenzen ein. An dem Wettstreit rund um das Gelände des Jugend-Kultur-Hauses an der Hohen Bünte nehmen alle Kinder- und Jugendfeuerwehren im Hemminger Stadtgebiet teil sowie die Jugendfeuerwehr Diedersen. Gegen 15 Uhr ehrt Bürgermeister Claus Schacht die Sieger mit Pokalen und Urkunden. Daran nehmen auch Mitglieder des städtischen Feuerschutzausschusses teil.

Info: Die Jugendfeuerwehr kommt mit Ausnahme der Ferien montags von 17.45 bis 19 Uhr im Gerätehaus, Dorfstraße 38, zusammen. Nähere Informationen gibt es im Internet auf jfhemmingen-westerfeld.de und unter der E-Mail-Adresse info@ffhemmingen-westerfeld.de.

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