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Kreisstraße wird erst im November gesperrt

Hemmingen Kreisstraße wird erst im November gesperrt

Vorerst freie Fahrt auf der Straße zwischen Devese und Hemmingen-Westerfeld: Die K 221 wird nicht, wie geplant, ab Anfang Oktober zwischen der Kreuzung mit der Gaststätte Mutter Buermann und dem Real-Markt-Kreisel gesperrt. Der Termin ist auf November verschoben.

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Dieser Abschnitt der K 221 wird erst später gesperrt.

Quelle: Andreas Zimmer

Hemmingen. Wann genau, sei noch unklar, erläuterte Ulrich Schmidt auf Anfrage dieser Zeitung. Er ist der Projektverantwortliche für die B3-Ortsumgehung. Die Arbeiten in Devese verzögern sich Schmidt zufolge wegen archäologischer Funde um etwa drei Wochen. Dazu gehören beispielsweise bearbeitete Steine und Grabgefäße, die mitunter für Laien schwer als solche zu erkennen seien.

Die Arbeiten am Knotenpunkt Devese, dort entstehen zwei neue Kreisel, dauern voraussichtlich viereinhalb Monate. Dies hänge auch davon ab, wie streng der Winter ausfällt. In dem genannten Zeitraum soll der etwa 500 Meter lange Abschnitt auf der K221 für ungefähr drei Monate gesperrt werden. „Wir versuchen die Kreisstraße so lange wie möglich offen zu halten“, sagte Schmidt. Er bittet Anwohner und Verkehrsteilnehmer in dem Bereich um Verständnis. Es könne zu Lärm, Staub und auch Erschütterungen kommen. Die Arbeiten montags bis sonnabends beginnen meist um 7 Uhr und enden gegen 20 Uhr. An einigen Tagen sei es auch schon später geworden. Das trockene Wetter der vergangenen Wochen habe den Boden trocken gemacht, so dass viel Staub entsteht. Für die Arbeiten sei das aber besser als schlammiges Gelände.

Auf dem Gelände in Devese seien Hamsterbauten gefunden und versiegelt worden. Nach einer Frist von zwei Wochen sei geprüft worden, ob sie wieder geöffnet sind. Die Hamster hätten die Bauten aber schon aufgegeben, erläuterte Schmidt.

Seit einiger Zeit stehen auch Baucontainer in der Nähe der Kreuzung Stadtweg/Deveser Straße. Auch am Hohen Holzweg in Arnum stehen ein Container und Materialien. Dort soll ab Oktober die Unterführung des Deveser Grenzgrabens gebaut werden. „Weil der Hohe Holzweg eine Sackgasse ist, können wir dort ungestört arbeiten.“

Es gibt noch eine dritte Stelle im Hemminger Stadtgebiet, wo der Bau der B3-neu zu sehen ist: an der Saarstraße. Von der K 225 zwischen Devese und Hemmingen-Westerfeld werde bald eine Baustraße übers Feld entlang der Kleingärten in Richtung Saarstraße führen. Dort sei vorgesehen einen Wirtschaftsweg zwischen der Saarstraße und der B3-neu über die Ihme zu bauen sowie die Überführung eines Geh- und Radweges und die Unterführung der Ihme. Die Arbeiten an der Querspange zwischen der Göttinger Chaussee und der Frankfurter Allee seien kurz vor dem Abschluss, sagte Schmidt.

Die insgesamt 7,5 Kilometer lange Umgehungsstraße soll Mitte 2019 freigegeben werden. Die Kosten betragen voraussichtlich 51 Millionen Euro.

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Von Redakteur Andreas Zimmer

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