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SV Arnum plant Basketballsparte

Arnum SV Arnum plant Basketballsparte

Die Sportliche Vereinigung (SV) Arnum will im Jahr 2016 eine Basketball-Abteilung einrichten. Zudem möchte der Verein die Erweiterung des Vereinsheims voranbringen. Dies hat der Vereinsvorsitzende Harald Gries am Sonntag beim Neujahrsempfang des Verein bekannt gegeben.

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Der Vereinsvorsitzende Harald Gries blickt beim Neujahrsempfang der SV Arnum auf das Jahr 2015 zurück.

Quelle: Daniel Junker

Arnum. Der Verein habe bereits einen Trainer für die Basketball-Abteilung gefunden, erläuterte Gries. Der Hintergrund für die Initiative: "Die Grundschüler in Arnum lernen Basketball im Sportunterricht." Nach dem Wechsel an die weiterführenden Schulen könnten sie die Sportart häufig aber nicht fortsetzen. "Wir wollen erreichen, dass die Grundschüler den Sport weiterführen können." Das Interesse daran sei bei vielen Jungen und Mädchen vorhanden. Sprecher Werner Drotschmann sagte, bei keinem Verein in Hemmingen werde derzeit Basketball für Kinder angeboten. Weitere Themen beim Empfang:

Mitgliederzahl: Im vergangenen Jahr ging sie von 1910 auf 1850 zurück. So musste die Ballettsparte schließen. Damit verliert der Verein eine einstmals große Abteilung, in der früher mehr als 400 Kinder und Jugendliche aktiv gewesen seien.

Aufgrund der sinkenden Mitgliederzahl hat der Verein nach den Sommerferien zudem die Leistungsturngruppe der Geräteturnsparte schließen müssen. "Sie haben mit dem Turnclub Arnum einen eigenen Verein gegründet, sagte Gries.

Glücklich äußerte sich Griess über den Erfolg der neuen Linedance-Sparte. "Eigentlich wollten wir eine Gruppe gründen, inzwischen sind drei Linedance-Gruppen daraus entstanden."

Erweiterung:  Der Verein wartet auf die Ergebnisse einer Machbarkeitsstudie zur Erweiterung des Vereinsheims. Die SV hat die Studie in Auftrag gegeben. Die Kosten dafür teile sich der Verein mit der Stadt. "Sobald die Studie vorliegt, werden wir besprechen, wie es weitergeht", sagte Gries. Er schätzt den Baubeginn nicht vor 2017. Die Finanzierung des Bauvorhabens sei bislang noch nicht geklärt.

Aus Sicht des Vorsitzenden ist die geplante Erweiterung des Gebäudes dringend notwendig. "Wir platzen aus allen Nähten", sagte Gries. Besondere Not gebe es bei den Dusch- und Umkleideräumen. "Teilweise müssen sich drei Mannschaften eine Kabine teilen." Damit der Betrieb überhaupt noch laufen könne, habe der Verein in einigen Umkleideräumen bereits Bretter über den Kleiderhaken angebracht. Dort müssen die Sportler derzeit ihre Taschen abstellen, damit ein weiteres Team den Raum gleichzeitig nutzen kann.

Derzeit geht der Verein von einem etwa 180 Quadratmeter großen Anbau aus. Dort sollen zwei Kabinen mit Duschen und Toiletten, ein Geschäftszimmer, ein Archiv und ein Mehrzweckraum entstehen. Allein dieser soll 100 bis 110 Quadratmeter groß werden, damit er von Sportlern aus verschiedenen Sparten genutzt werden kann. Zudem soll auch die Küche erweitert werden. "Wir haben bislang keine Möglichkeit, hier Speisen anzubieten."  

Ursprünglich wollte der Verein das Gebäude zur Straße hin erweitern. Diese Pläne seien aber von der Verkehrsbehörde zunichte gemacht worden. Das Gebäude müsse mindestens 20 Meter von der Verkehrsstraße entfernt sein. Gries kann das allerdings nicht nachvollziehen. Gleich mehrere der bestehenden Häuser würden diesen Abstand nicht einhalten. Der nun geplante Anbau längs der Straße werde wohl deutlich teurer werden als die ursprünglich vorgesehene Variante. Das Gebäude sei nun weitestgehend eigenständig und nicht als Anbau zu errichten.

Jugendarbeit: Bürgermeister Claus Schacht dankte dem Verein insbesondere für seine gute Jugendarbeit. "Das ist ein Pfund, mit dem wir wuchern können." Schacht machte erneut deutlich, dass die Stadt auch in diesem Jahr aufgrund der Flüchtlingssituation vor großen Herausforderungen stünde. "Wir brauchen dafür Ihre Unterstützung", sagte er zu den SV-Mitgliedern. Viele Flüchtlinge würden sich gerne sportlich betätigen. Zur Vereinsheimerweiterung sagte Schacht, die Sportler würden "professionell und mit großem Kostenbewusstsein an die Sache herangehen".

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Von Daniel Junker

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