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Hemmingen will Pattenser Kita nachbauen

Hemmingen-Westerfeld/Pattensen-Mitte Hemmingen will Pattenser Kita nachbauen

Es ist jetzt klarer, wie der neue Kindergarten an der Weetzener Landstraße in Hemmingen-Westerfeld aussehen könnte. Die Stadtverwaltung möchte ihn in Modulbauweise wie beim Kindergarten an der Ruther Straße in Pattensen errichten lassen.

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So wie der Kindergarten Ruther Straße in Pattensen (Bild) soll der Neubau in Hemmingen-Westerfeld aussehen.

Quelle: Andreas Zimmer

Hemmingen-Westerfeld/Pattensen-Mitte. „Wir wollen ihn nachbauen und werden das dem Rat vorschlagen“, erläutert Bürgermeister Claus Schacht. Das Gebäude in Pattensen entstand in nur zehn Monaten Bauzeit. Die Kita wurde im August 2016 eröffnet. Der Verein Mobile betreut dort bis zu 100 Kinder in jeweils zwei Kindergarten- beziehungsweise Krippengruppen sowie in einer altersgemischten Gruppe. Die Stadt hat etwa 3 Millionen Euro in den rund 1000 Quadratmeter großen Neubau in Holzrahmenbauweise investiert.

Die schnelle Bauzeit und die Kosten seien für die Stadt Hemmingen wichtige Argumente, erklärt Walburga Gerwing, Fachbereichsleiterin in der Hemminger Verwaltung. Wegen einer Kooperation mit einer Architektin sei der Blick auf Pattensen gefallen. „Außerdem ähnelt die Kita dem Gebäude, in dem in der Arnumer Krippe die Feldmäuse untergebracht sind.“ Die Verwaltung schlage nun auch vor, dass sich der Hemminger Fachausschuss in einer Sondersitzung die Räume in Pattensen ansieht.

Bürgermeister Schacht zufolge wartet die Stadt auf die Genehmigung des Niedersächsischen Landesbetriebes für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz. Der geplante Kindergarten an der Weetzener Landstraße liegt nahe eines Überschwemmungsgebietes. Wenn die Kita dort eröffnet ist, soll die Gruppe der Caritas-Kita St. Johannes Bosco umziehen, die es seit März in Hemmingen-Westerfeld gibt. Ob die Caritas auch den neuen Kindergarten betreibt, ist offen, denn dies wird ausgeschrieben. Der Caritasverband Hannover hat aber bereits angekündigt ein Angebot einzureichen.

In dem Neubau auf der städtischen, etwa 2500 Quadratmeter großen Fläche an der Weetzener Landstraße sollen ab 2018 mehr als 100 Kinder betreut werden. Die Kosten belaufen sich auf etwa 3,4 Millionen Euro.

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