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Ehrenamtspreis für Flüchtlingsnetzwerk

Hemmingen-Westerfeld Ehrenamtspreis für Flüchtlingsnetzwerk

Das Netzwerk für Flüchtlinge hat den Ehrenamtspreis der Stadt Hemmingen erhalten. Die Auszeichnung wurde am Freitagabend beim Neujahrsempfang der Stadt von den Bundestagsabgeordneten Maria Flachsbarth (CDU) und Matthias Miersch (SPD) stellvertretend an Wolf Hatje verliehen.

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Maria Flachsbarth und Matthias Miersch (rechts) überreichen Wolf Hatje (Zweiter von rechts) die Auszeichnung. Bürgermeister Claus Schacht freut sich mit.

Quelle: Andreas Zimmer

Hemmingen-Westerfeld. Matthias Miersch bezeichnete die Hilfsbereitschaft in Hemmingen als beispiellos. Sie habe über die Stadtgrenzen hinaus Schule gemacht. Beispiele dafür seien unter anderem das Interkulturelle Café, die Deutsch-Sprachkurse, die Kleiderkammer und der Newsletter. Miersch dankte aber auch allen hauptamtlichen Mitarbeitern. Die Gesellschaft zeichne sich dadurch aus, wie sie mit den Schwächsten umgeht. Eine finanzielle Unterstützung der Kommunen bei der Unterbringung und Betreuung der Flüchtlinge sei wichtig. „Aber allein mit Geld ist das nicht zu schaffen“, sagte Miersch.

Maria Flachsbarth lobte, die Ehrenamtlichen „lamentieren nicht lang, sondern fassen an und helfen mit“. Die Stadt habe aber richtig entschieden jetzt einen Hauptamtlichen einzustellen, der die Helferarbeit koordiniert. „So können sich die Ehrenamtlichen mehr aus das Zwischenmenschliche konzentrieren.“

Das Hemminger Netzwerk für Flüchtlinge wurde im Dezember 2013 gegründet. Zur Lenkungsgruppe gehören die Kirchengemeinden, die Stadtverwaltung und die Bürgerstiftung. „Wir ahnten nicht, was auf uns zukommt“, sagte Hatje. „Keiner wusste, wie es geht - wie auch?“ Mittlerweile engagieren sich mehr als 100 Ehrenamtliche in dem Netzwerk. Hatje bat jene, die am Neujahrsempfang teilnahmen, aufzustehen. Für sie spendeten die Zuhörer einen Extra-Applaus. Für jeden Helfer gab es eine große Dankeschön-Schokolade. Hatje ließ auch den Sozialen Dienst der Stadt nicht unerwähnt und lobte deren Arbeit und Einsatz. Die Wilkenburger Pastorin Harriet Maczewski sprach von einem speziellen "Hemminger Spirit", der sich hoffentlich auch 2016 so zeigen möge wie im abgelaufenen Jahr.

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Pastorin Harriet Maczewski wünscht ein gesegnetes 2016.

Quelle: Andreas Zimmer
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