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Arnum führt elektronischen Leserausweis ein

Hemmingen Arnum führt elektronischen Leserausweis ein

Die Probephase ist geglückt: Die Stadtbücherei in Arnum stellt auf ein elektronisches Leihsystem um. Damit sind im größten Hemminger Stadtteil die Zeiten des Stempelns und der Buchkarten vorbei.

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So sieht der elektronische Leserausweis aus.

Quelle: Stadt

Arnum. Einige Leser haben den neuen Nutzerausweis schon. Die Stadt stellt das neue System offiziell am Mittwoch, 25. Mai, während der gewohnten Ausleihzeit von 15 bis 18 Uhr vor und hat an diesem Tag als Service für Berufstätige bis 19 Uhr geöffnet. Frühere Büchereileiter sind bereits eingeladen worden. Gebäck und Getränke werden in den Räumen auf dem Gelände der Wäldchenschule am Klapperweg 18 bereitstehen. Zudem gibt es einen Bücherflohmarkt. Was beim neuen System alles zu beachten ist, fassen die Leine-Nachrichten in Fragen und Antworten zusammen.

Kann ich meinen Leserausweis aus Papier weiterverwenden?

Nein, er wird kostenlos gegen eine elektronische Nutzerkarte ausgetauscht.

Welchen Vorteil haben die Leser?

Die Ausleihe und die Rückgabe dauere nicht mehr so lange, als noch geschrieben und gestempelt worden sei, sagt Büchereileiter Marc Heinecke. Leser können zudem von zu Hause aus übers Internet auf stadtbuecherei-hemmingen.de nach Büchern, Filmen und anderen Medien suchen und sie sich dann über das Büchereiteam reservieren lassen. Auch das Berechnen und Quittieren von Säumnisgebühren sei schneller.

Warum kann ich von zu Hause keine Medien reservieren?

Die Erfahrung in anderen Bibliotheken zeigt, dass das Reservieren mit einem Klick zwar einfach ist, doch häufig werden die bestellten Medien nicht abgeholt. In der Zwischenzeit stehen sie aber anderen Lesern nicht zur Verfügung.

Nach jeder Ausleihe bekomme ich einen Bon. Was steht darauf?

Es sind die entliehenen Medien und wann sie wieder abzugeben sind.

Kann ich mit dem neuen Ausweis auch anderswo Medien ausleihen?

Ja, ohne zusätzliche Kosten in der Bücherei in Hemmingen-Westerfeld. Medien von dort können über den sogenannten kleinen Fernleihverkehr auch in Arnum ausgeliehen werden. Die KGS hat als Schulbücherei einen eigenen Leserausweis, ist aber mit Hemmingen-Westerfeld und Arnum vernetzt.

Steigen die Jahresgebühr und die Säumnisgebühren?

Nein. Erwachsene entrichten weiterhin 10 Euro als Jahresgebühr, Kinder müssen nichts bezahlen. Wer Medien nicht rechtzeitig abgibt, zahlt 25 Cent pro Tag und Medium (Kinder 10 Cent).

Werde ich per E-Mail daran erinnert, dass die Leihfrist von Medien bald abläuft?

Nein, jeder muss selbst darauf achten, dass er sie rechtzeitig zurückgibt.

Kann ich Medien an Automaten entleihen und zurückgeben?

Nein, die Büchereimitarbeiter kümmern sich wie bisher darum.

Auf der Internetseite der Hemminger Bücherei werden auch Medien aus der Stadtbibliothek Hannover angezeigt. Kann ich von ihr auch Medien in Hemmingen ausleihen?

Nein. Die Büchereisoftware Concerto, die auch von der Stadt Pattensen genutzt wird, zeigt sie nur mit einem grauen Punkt an. Nur bei einem grünen Punkt handelt es sich um Medien in den Hemminger Büchereien.

Warum nutzt die Stadt dann dieses System?

Büchereileiter Marc Heinecke nennt als Vorteile unter anderem die Übernahme fertiger Titel für die allermeisten Medien und eine permanente Hotline im Störungsfall. Hinzu komme im Hinblick auf das „knappe Personal eine sehr spürbare Entlastung von zeitaufwendigen Routinearbeiten und eine Verbesserung des Ausleih- und Beratungsdienstes“.

Wann fiel der Startschuss für die Umstellung?

Das war 2007 für Hemmingen-Westerfeld. „Damals wurde auch beschlossen, mittelfristig die Mediothek der KGS und zum Schluss die Zweigstelle der Stadtbücherei in Arnum einzubeziehen und so ein Netzwerk der Hemminger Büchereien zu schaffen“, erläutert Büchereileiter Heinecke.

Hat die Stadt dafür zusätzliches Personal eingestellt?

Nein, es gab auch kein zusätzliches Geld. Die etwa 10.000 Medien aus Arnum wurden vorab in den Ferien in Hemmingen-Westerfeld eingelesen. Alle neuen Medien, auch für Arnum, werden seitdem dort eingescannt. Das führte dazu, dass Medien in Arnum zwar bisher einen Barcode zum Scannen hatten, aber weiter herkömmlich mit Buchkarten verbucht wurden.

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