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Breiter, schöner, besser: die Hohe Bünte 2017

Hemmingen-Westerfeld Breiter, schöner, besser: die Hohe Bünte 2017

Die Straße Hohe Bünte in Hemmingen-Westerfeld soll 2017 ausgebaut werden. Der Rat der Stadt hat am Donnerstagabend beschlossen, dass die Verwaltung dafür ein Konzept mit zwei Varianten erstellt: eine große und eine kleine, kostengünstigere Lösung.

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Autofahrer, aber auch Radfahrer sollen an der Hohen Bünte mehr Platz bekommen.

Quelle: Andreas Zimmer

Hemmingen-Westerfeld. CDU, Bündnisgrüne und DUH hatten ihren ergänzenden Antrag mit den zwei Varianten erst in der Sitzung eingebracht. Der Ursprungsantrag stammt von der SPD. Die Grünen hatten ihn bereits im Fachausschuss um die Forderung ergänzt, dass die Belange des Radverkehrs berücksichtigt werden.

Der SPD-Fraktionsvorsitzende Jens Beismann sagte, es sei „befremdlich“, dass die Ratsallianz ihren Antrag so kurzfristig vorlege. Hinzu komme: „Wie soll man denn etwas geringer gestalten, dass man jetzt noch gar nicht kennt?“, fragte er. Bei Vorhaben wie zum Beispiel der KGS-Campus-Gestaltung seien mehrere Varianten sinnvoll. „Aber eine Straße wie die Hohe Bünte ist doch damit nicht zu vergleichen.“ Die SPD enthielt sich deshalb bei der Abstimmung.

CDU-Fraktionschef Ulff Konze erläuterte zuvor, künftig solle es grundsätzlich drei Varianten geben: eine kleine, eine mittlere und eine große Lösung. In den vergangenen Jahren habe der Rat über etliche Machbarkeitsstudien diskutiert. Häufig habe es jeweils nur eine Variante gegeben. „Wenn man dann Abstriche macht, passt das Gesamtkonzept nicht mehr“, gab Konze zu bedenken.

Die Grünen legen vor allem Wert darauf, dass die Interessen der Radfahrer nicht zu kurz kommen. „Der Weg muss für eine hohe Radfahrerfrequenz ausgebaut werden“, forderte Ulrike Roth.

Geplant ist unter anderem den Fußweg und die Beleuchtung, soweit notwendig, zu erneuern, zusätzliche Parkplätze anzulegen und Ausweichstellen für Autos an bestimmten Abschnitten der Hohen Bünte zu schaffen. Die Straße soll durch eine Gosse oder Mulde entlang der Fahrbahn entwässert werden. Die Verwaltung soll prüfen, ob das Gelände des früheren Jugendzentrums zum Parkplatz werden kann: zu Schulzeiten für die KGS und sonst für jedermann. An der Hohen Bünte befinden sich unter anderem der Sportplatz, das Strandbad und ein Platz mit Wertstoffcontainern.

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