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Bürgerworkshops erst im neuen Jahr

Hemmingen Bürgerworkshops erst im neuen Jahr

Wo könnte es Neubaugebiete geben? Wo sollen Flächen nur für die Naherholung reserviert sein? Hemmingen diskutiert über den Stadtentwicklungsplan. Die ursprünglich für August geplanten Termine für Bürgerworkshops in Arnum und in Hemmingen-Westerfeld sind auf Januar und Februar 2017 verschoben worden – auf Wunsch des Rates.

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Die Alfred-Bentz-Straße im Gewerbegebiet von Hemmingen-Westerfeld ist hier zu Ende. Möglicherweise wird sie später Zufahrt zu einem Wohngebiet. Die Straße war eine der Stationen der jüngsten Radtour von Bürgermeister Claus Schacht.

Quelle: Andreas Zimmer

Hemmingen. Die Termine sollen nach der Kommunalwahl, die am 11. September ist, mit denen der Ratsgremien abgestimmt werden, erläutert Axel Schedler, Fachbereichsleiter in der Stadtverwaltung. Es solle drei oder vier Themenschwerpunkte geben. Welche genau, stehe noch nicht fest.

Der Stadtentwicklungsplan baut auf jenen aus den Jahren 2001 und 2007 auf. „Die Rohfassung wird zurzeit erarbeitet.“ Erste Ergebnisse sollen öffentlich in der konstituierenden Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung und Umwelt am 1. Dezember präsentiert werden. Sind die Ideen der Bürger aus den Workshops eingearbeitet, diskutieren die Ratsgremien erneut über den Entwurf. Zudem könne jedermann, wenn der Plan öffentlich ausliegt, Kritik und Anregungen äußern.

Neubaugebiete werden ein großes Thema sein. „Beispielhaft können Überlegungen für Harkenbleck oder auch für die Fläche an der heutigen B3 zwischen den Gartenfachmärkten genannt werden.“ Letztere würde sich gegenüber der Endhaltestelle der Stadtbahn befinden. Etwa 350 Wohneinheiten, von der Wohnung bis zum Einfamilienhaus, könnten dort entstehen. „In allen neuen Wohngebieten wird neben ökologischen Gesichtspunkten immer auch die Frage nach altersgerechtem und bezahlbarem Wohnraum, insbesondere geförderter Wohnraum, eine Rolle spielen.“

Weitere Themen werden unter anderem der Naturschutz und die Naherholung sein. „Die Verwaltung kann sich vorstellen, dass es an der Zeit ist, den Landschaftsplan der Stadt neu aufzustellen.“ Der bestehende stammt von 1995.

Eine Neuerung beim Stadtentwicklungsplan, von der sich die Stadt bares Geld erhofft: „Dieser wird im Gegensatz zu früheren Varianten den Ansprüchen einer Integrierten Stadtentwicklungsplanung genügen.“ Das bedeutet: Die Stadt möchte gegebenenfalls Zuschussanträge im Zuge der Städtebauförderung stellen können. Schedler nennt die weitere Entwicklung im Zentrum von Arnum als Beispiel.

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