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Begegnungsstätte wird nicht vor 2017 gebaut

Hemmingen-Westerfeld Begegnungsstätte wird nicht vor 2017 gebaut

Die neue Begegnungsstätte in Hemmingen-Westerfeld wird voraussichtlich erst 2017 gebaut. Eigentlich sollte die Stätte schon im nächsten Jahr in einem Anbau entstehen. Doch der Sportclub (SC) braucht mehr Zeit, um die Finanzierung zu regeln.

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Der SC will sein Sportgelände modernisieren.

Quelle: Archiv

Hemmingen-Westerfeld. „Es hat sich herausgestellt, dass für Anträge zum Beispiel für Zuschüsse der ursprüngliche Zeitkorridor zu klein ist“, erläuterte Vorsitzender Gerd Gerlach am Montag im Gespräch mit dieser Zeitung. Hinzu komme, dass das Vorhaben teurer geworden ist. Bei den ersten groben Schätzungen ging der Verein noch von Kosten in Höhe von 390.000 Euro aus. Nach Gesprächen mit einem Hemminger Architekten sind es nunmehr 565.000 Euro.

Der neue Anbau soll den bestehenden Anbau aus Holz ersetzen, dessen Dach undicht und deren Wände morsch sind. Der SC will jetzt eine Bauvoranfrage stellen. Dies kostet rund 6000 Euro. Mit 4000 Euro, so der Wunsch des SC, soll sich die Stadt beteiligen. „Für uns wäre das ein Signal die Pläne zu konkretisieren.“ Für die restlichen 2000 Euro wolle der Verein aufkommen. Der Sportausschuss berät darüber am Montag, 30. November, 19 Uhr, im Ratssaal.

Zu der Bauvoranfrage hatte sich der SC vor wenigen Wochen in einer Vorstandssitzung entschieden. „Bekräftigt wurde diese Entscheidung aufgrund der Tatsache, dass den Verein in den zurückliegenden Monaten keine politischen Signale erreicht haben, die die bisherigen Planungen in Frage hätten stellen können“, schreibt Gerlach in dem SC-Antrag. Der Vereinschef hatte das Zukunftskonzept im April im städtischen Sportausschuss vorgestellt. Die Ratsfraktionen wollten daraufhin erst einmal intern beraten.

Der Verein hat zwischenzeitlich nicht nur Gespräche mit einem Architekten, sondern auch mit der Leine-Volkshochschule (VHS) geführt. Gerlach erläutert, die VHS habe ein großes Interesse „perspektivisch“ zusätzliche Räume in Hemmingen-Westerfeld nutzen zu können. „Die skizzierten Vorstellungen des SC und der VHS liegen dicht beieinander und wären nur in Nuancen anzupassen“, heißt es dazu in dem Antrag.

Die Räume auf stadteigenem Gelände sollen aber auch von Hemmingern zum Beispiel für Familienfeiern gemietet werden können. Den bestehenden Anbau nutzt der Verein als Büro, Materialraum und Archiv. Im neuen Anbau sind unter anderem zwei neue Toiletten und die erste behindertengerechte Toilette auf dem Gelände vorgesehen. In dem Mehrzweckraum soll ein Raumteiler flexibel eingesetzt werden können. Viel Licht soll durch eine Glasfassade fallen.

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