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Kommunalwahl: Einige Parteien treten nicht mehr an

Laatzen/Hemmingen/Pattensen Kommunalwahl: Einige Parteien treten nicht mehr an

Wenn am 11. September die Kommunalparlamente zur Wahl stehen, werden auf den Stimmzettel einige der bisherigen Parteien fehlen. Die Nachfrage in Laatzen, Hemmingen und Pattensen nach Ablauf der Bewerbungsfrist am Montag Abend ergab auch: Die Alternative für Deutschland (AfD) tritt nirgends an.

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Parteien, Wählergruppen oder Einzelkandidaten müssen verschiedene Nachweise erbringen und Bescheinigungen ausfüllen. Über die Zulassung zur Kommunalwahl entscheidet der Gemeindewahlausschuss nach eingehender Prüfung der Unterlagen.

Quelle: Astrid Köhler

Laatzen/Hemmingen/Pattensen. Bis Montag 18 Uhr konnten Parteien, Wählergruppen und Einzelbewerber Vorschläge für die Kommunalwahl einreichen. Die größten Änderungen gegenüber der Wahl vor fünf Jahren zeichnet sich in Hemmingen ab: Weder die FDP noch die Piratenpartei oder die Wählergruppe Bürgerinnen für Hemmingen (BfH) reichten dort die nötigen Unterlagen ein. Hingegen will mit Albrecht Beutnagel ein neuer Einzelkandidat in den Rat der Stadt einziehen, ebenso wie die dort bereits vertretene SPD, CDU, Bündnis 90/Die Grünen und die Wählergruppe Die Unabhängigen Hemminger (DUH).

In Pattensen könnten sechs Parteien und Wählergruppen um Sitze im Rat der Stadt und größtenteils auch in den Ortsräten kämpfen: CDU, SPD, Grüne, die Unabhängige Wählergemeinschaft Jeinsen (UWJ), die Unabhängige Wählergemeinschaft (UWG) in Schulenburg sowie die Freien Wähler.

Auf den Stimmzetteln in Laatzen wird im September weder die nunmehr bundesweit aufgelöste Rentnerinnen- und Renterpartei (RRP) noch die Piratenpartei auftauchen. 2011 hatten beide noch spontan vier Sitze errungen, drei davon die RRP. Politisch neu mitmischen will hingegen die Gemeinschaft Freier Wähler (GFW) Laatzen, die unter anderem mit den bisherigen Ratsherren Michael Kleen (früher CDU) und Uwe Faull (früher RRP) sowie Rainer und Henrike Picht ins Rennen gehen will.

Ebenfalls einen Stapel Unterlagen mit Namenslisten und Nachweisen eingereicht haben in Laatzen die hiesige SPD und CDU, die Grünen, die FDP sowie Die Linken. Alle für Laatzen genannten Parteien und Wählergruppen wollen Kandidaten für den Rat der Stadt wie auch für den Ortsrat Laatzen entsenden. Im Ortsteil Rethen tritt neben SPD, CDU und den Grünen noch die FDP an. In Ingeln-Oesselse bleibt es offenbar bei den drei bekannten Parteien SPD, CDU und Grünen, und für Gleidingen haben sich außer SPD und CDU noch Die Linken beworben.

Die Alternative für Deutschland, über deren Bewerbung spekuliert worden war, tritt in keiner der drei Kommunen an.

Über die endgültige Zulassung der eingereichten Vorschläge entscheiden die Gemeindewahlauschüsse von Laatzen und Hemmingen am Mittwoch, 27. Juli. Der Ausschuss von Pattensen tagt am Dienstag, 2. August.

Von Astrid Köhler

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