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Eltern sollen am Schulentwicklungsplan mitwirken

Hemmingen Eltern sollen am Schulentwicklungsplan mitwirken

Welche Räume werden für die KGS benötigt, wenn 2020 wegen der Umstellung von zwölf auf 13 Schuljahre keine Abiturienten von der Schule abgehen? Reicht der Platz in den drei Grundschulen für die geplante Ganztagsbetreuung aus? Die Große Koalition in Hemmingen fordert nun einen Schulentwicklungsplan.

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Die Grundschule Hiddestorf ist eine von drei Grundschulen, in denen die Ganztagsbetreuung eingeführt werden soll. Doch reichen die Räume dafür aus? Das soll aus dem Schulentwicklungsplan hervorgehen.

Quelle: Andreas Zimmer

Hemmingen. Der von SPD und CDU geforderte Schulentwicklungsplan soll bis ins Jahr 2025 reichen und von der Stadtverwaltung erarbeiten werden – aber nicht ohne die Schulleitungen, den Schulelternrat der Stadt sowie die Eltern- und Schülervertretungen der drei Grundschulen und der KGS. Ein Kapitel soll der Bevölkerungsentwicklung durch mögliche Neubaugebiete wie zum Beispiel in Arnum gewidmet sein.

Haushaltsplan, Medienentwicklungsplan, Integriertes Stadtentwicklungskonzept, zahlreiche Einzeldrucksachen – eigentlich, sollte man meinen, liegen bei der Stadt zum Thema Schulen in Hemmingen schon genug Daten vor. Die Erste Stadträtin Regina Steinhoff erklärt: „Wir haben diese Zahlen an unterschiedlichen Stellen, aber nicht komprimiert.“ Konkrete Pläne zum Raumbedarf 2020 in der KGS gebe es noch nicht, und auch die Ganztagsbetreuung in der Grundschule soll erst zum nächsten Schuljahr anlaufen.

CDU-Fraktionschef Ulff Konze sagt, der Antrag der Großen Koalition gehe über bestehende Konzepte und Datensammlungen hinaus. Die Kernfrage sei: „Was muss wann in welchen Schritten bis 2025 erledigt werden?“ In vielen Papieren stünden nur „erste Einschätzungen“. Konze fragt: „Doch welcher Raumbedarf besteht beispielsweise konkret für das Essen in der Ganztagsgrundschule?“ Zur Inklusion sagt er: „Das ist zurzeit alles noch ein Provisorium.“ Hinzu komme, dass der Medienentwicklungsplan nur bis 2019 reiche. „Wir wollen bei allem nicht von einem Einzelthema ins nächste stolpern, sondern Prioritäten setzen“, fordert Konze. Ferner möchte die Große Koalition Details zum Personal wissen. Die Lehrer sind zwar beim Land beschäftigt, aber die Mitarbeiter für die Ganztagsbetreuung werden bei der Stadt angestellt sein.

Bordmittel werden für das Erstellen des Schulentwicklungsplans offenbar nicht ausreichen. „Soweit erforderlich, ist der Prozess durch externen Sachverstand zu begleiten“, heißt es in dem Antrag. Entsprechendes Geld soll im Haushalt 2018 bereitgestellt werden. Mit dem Plan, so schließt der Antrag, sollen „frühzeitig die Weichen für die Sicherung einer herausragenden Schulinfrastruktur in der Stadt gestellt werden“.

Ganz neu ist das Thema allerdings nicht: Schon seit Jahren steht unter den sogenannten Produkten im Haushaltsplan zumindest bei den Grundschulen ein „Schulentwicklungsplan für das Stadtgebiet“ als Ziel.

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