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Enercity erhöht den Druck für Arnumer Bürger und Firmen

Arnum Enercity erhöht den Druck für Arnumer Bürger und Firmen

Gemeinsam mit Hemmingens Bürgermeister Claus-Dieter Schacht hat Bernd Heimhuber, Geschäftsführer der enercity Netzgesellschaft, am Donnerstagvormittag die neu errichtete Druckerhöhungsanlage seines Versorgungsunternehmens seiner Bestimmung übergeben.

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Stoßen mit frischem Trinkwasser an auf die neue Druckerhöhungsanlage für Arnum: Bernd Heimhuber (links) und Claus-Dieter Schacht.

Quelle: Torsten Lippelt

Arnum. Es ist ein unauffälliger Metallcontainer – zukünftig optisch sogar mit Holz – der seit kurzem beim Campingplatz an der Wilkenburger Straße steht. Und doch wird er langfristig die Wohn- und Arbeitsqualität für die Arnumer Bürger und die hier ansässigen Firmen steigern:
Die für etwas über 200.000 Euro hier zum Einsatz kommende Technik schafft eine Verbesserung der Wasserdruckverhältnisse in Arnum. Bislang versorgte enercity den Statdtteil über eine im Durchfluss begrenzte, oft weit über 40 Jahre alte Verteilnetzleitung an der Göttinger Landstraße, mit einem 200 Millimeter durchmessenden Rohr. Seit dem Jahr 2001 sorgte eine in Hemmingen-Westerfeld installierte temporäre Druckerhöhungsanlage zudem für den gleichmäßigen Frischwasserzufluss nach Arnum.

Mit der neuen Druckerhöhungsanlage beim Campingplatz wird Arnum nun über eine hier bereits vorhandene, zentrale 400-er-Transportleitung und die neuinstallierte Druckerhöhungsanlage nun deutlich sicherer mit Wasser versorgt.

„Die Verbesserung der Wasserversorgung können die Arnumer am eigenen häuslichen Wasserhahn erleben. Der sich bei hoher Wasserabnahme oder höheren Gebäuden reduzierende Wasserdruck gehört endlich der Vergangenheit an“, freut sich Bürgermeister Claus-Dieter Schacht. Mit dem optimierten Versorgungsdruck stellt die enercity netz auch von der Feuerwehr notfalls benötigtes Löschwasser im Gewerbegebiet ohne zusätzliche Schaltmaßnahmen sicher.

Die im Container untergebrachte Druckerhöhungsanlage enthält eine Pumpe mit Stromrichter-Antriebsmotor sowie die zugehörige Mess- und Steuerungstechnik. Der Druck des hier ankommenden Wassers wird von 3,4 bar auf den Sollwert von 4,7 bar erhöht. Mit einer eingerichteten Datenleitung wird die Anlage zudem rund um die Uhr von der enercity-Leitstelle in Ricklingen fernüberwacht.

Vor allem in den Netzrandgebieten Arnums, im Gewerbegebiet und in Mehrfamilienhäusern soll der Wasserdruck nun konstant und hoch bleiben. Positiv beurteilten Claus-Dieter Schacht und Bernd Heimhuber die Geschmacksqualität des Trinkwassers, von dem sie sich zur Feier der offiziellen Inbetriebnahme der Druckerhöhungsanlage jeweils ein Glas genehmigten.

Informationen rund um die Trinkwasserversorung

Rund 90 Prozent des Trinkwassers für rund 700.000 Menschen in der Region Hannover kommt aus den Wasserwerken Elze-Berkhof und Fuhrberg. Grund für die hervorragende Wasserqualität sind die umfangreichen Grundwasserschutzaktivitäten der Stadtwerke Hannover AG in dem über 30.000 Hektar umfassenden Grundwasserschutzgebiet im Fuhrberger Feld.

Über 40 Millionen Kubikmeter werden jährlich im Fuhrberger Feld über sechs ca. 20 km lange Zubringerleitungen nach Hannover befördert. Ein wesentlich kleinerer Teil des Trinkwassers wird in der Leinemasch gefördert und mit Trinkwasser aus dem Harz vermischt. Über das enercity-Trinkwassernetz wird es an die Kunden verteilt. Drei Wasserhochbehälter (wie etwa auf dem Lindener Berg) und zehn Druckerhöhungsanlagen lassen es aus den häuslichen Wasserhähnen strömen. Die Anlagen kompensieren den Druckverlust im ausgedehnten Wassernetz und sorgen für einen ausreichenden Versorgungsdruck auch in höher gelegenen Gebieten (in der Regel von 2,5 bis 4,0 bar).

Das Wasser der Stadtwerke Hannover AG unterschreitet die strengen Grenzwerte der Trinkwasservorordnung bei allen Parametern. Pro Jahr werden mehrere Tausend Proben in den Wasserwerken und im Netz genommen und analysiert. Das enercity-Trinkwasser ist bedenkenlos zu genießen. Es weist ein ausgewogenes Mineralienverhältnis auf und ist zudem sehr nitratarm (Jahresanalysewerte und weitere Informationen zum Thema Wasser unter www.enercity.de/wasser).

Eckdaten zu Trinkwasserversorgung in Hannover (Stand: Ende 2015):
 Wasserwerke: Elze-Berkhof, Fuhrberg, Grasdorf
 Wasserleitungsnetz: 2.180 km
 Wasserhochbehälter: Lindener Berg, Heisterberg, Bemerode Druckerhöhungsanlagen: 10
 Wasser-Hausanschlüsse: 94.625

Von Torsten Lippelt

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