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Ganztagsschule: Umfrageergebnisse liegen vor

Hemmingen Ganztagsschule: Umfrageergebnisse liegen vor

Wird ab dem Schuljahr 2018/19 an den drei Hemminger Grundschulen die freiwillige Offene Ganztagsschule eingeführt? Die Mehrheit der Eltern hat sich bei einer anonymen Fragebogenaktion im Auftrag der Stadt dafür ausgesprochen.

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Die Schule in Arnum ist eine von drei Grundschulen im Stadtgebiet.

Quelle: Andreas Zimmer

Hemmingen. Den höchsten Wert mit 87 Prozent gab es in Hiddestorf, gefolgt von Arnum mit etwa 77 Prozent und Hemmingen-Westerfeld mit 71 Prozent. Demnach würden mehr als 360 Kinder die Offene Ganztagsschule besuchen.

Der Fragebogen war mit drei Sätzen bewusst kurz gehalten. Die Eltern von Grundschülern der ersten und zweiten Klasse sowie der Jungen und Mädchen in den Kindertagesstätten konnten im Mai und Juni ankreuzen: „Wir unterstützen die Einführung der freiwilligen Offenen Ganztagsschule“, „Unser Kind wird am Nachmittagsprogramm teilnehmen“ und „Wir haben/Wir haben kein Interesse an der Offenen Ganztagsschule für unser Kind“. Zudem sollten die Eltern Angebote ankreuzen, zur Auswahl standen zum Beispiel "Natur erleben", "Theater" und "Kochen", und in welchen Ferien sie eine Betreuung für ihr Kind benötigen. Das Ergebnis: An allen drei Schulen legen die Eltern den größten Wert darauf, dass ihre Kinder am Nachmittag Zeit für Bewegung und Sport haben.

Etwa 960 Fragebögen wurden verteilt und fast 470 ausgefüllt zurückgegeben – eine gute Quote, meint die Verwaltung. Die Eltern von Grundschülern gaben mehr als 60 Prozent der Bögen zurück, bei den Eltern der Kindergartenkinder waren es rund 40 Prozent. Bei Letzteren vermutet die Verwaltung unter anderem, dass die Ganztagsschule für diese Familien zurzeit noch kein großes Thema ist.

Trotz des Zuspruchs für das neue Schulmodell befürchten manche Eltern, wie es in der Auswertung heißt, „ein Sparmodell bei Ausstattung und Personal“. Dem widerspricht Bürgermeister Claus Schacht. Die Stadt werde unterm Strich sogar mehr für Personal und die Ausstattung von Räumen zahlen. Warum diskutiert Hemmingen eigentlich über die Ganztagsschule? „Auf uns kommt ein massives Betreuungsproblem qualitativer und quantitativer Art zu“, erläutert Bürgermeister Claus Schacht. Im Hinblick auf die steigende Nachfrage nach Hortplätzen stöße die Stadt an ihre Grenzen.

So sieht der weitere Zeitplan aus:

Mittwoch, 6. September: Nicht nur die Ergebnisse der Elternumfrage werden ab 19 Uhr im Rathaus in der öffentlichen Sitzung des Ausschusses für Bildung, Familie, Jugend, Senioren und Integration vorgestellt. Die Stadt präsentiert auch ihr sogenanntes Basiskonzept, das jede Hemminger Grundschule weiterentwickeln kann. Michael Leonhard stellt die Auswertung vor. Er hat früher die Ganztagsschule in Hannover-Badenstedt geleitet und hatte die Idee für die außerschulische Ganztagsbetreuung, die seit August für ein Jahr probeweise an den Hemminger Grundschulen läuft. Nach diesem Gremium ist keine öffentliche Diskussion in einem städtischen Fachausschuss mehr geplant. 

Donnerstag, 19. Oktober: Der stets nicht öffentlich tagende Verwaltungsausschuss berät über das Thema.

Donnerstag, 26. Oktober: In dieser Sitzung soll der Rat die Einführung der Offenen Ganztagsschule beschließen.

Donnerstag, 30. November: Bis zu diesem Termin muss die Stadt den Antrag beim Land gestellt haben.

Frühjahr 2018: Das Land wird über den Antrag entscheiden.

April 2018: Die Eltern teilen dem städtischen Familienservicebüro mit, ob und wie lang ihr Kind im neuen Schuljahr betreut werden soll.

9. August 2018: Das neue Schuljahr beginnt.

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