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Fahrradstraßen werden gut angenommen

Hemmingen-Westerfeld Fahrradstraßen werden gut angenommen

Die neuen Fahrradstraßen in Hemmingen-Westerfeld werden von der Bevölkerung gut angenommen. Wie Stadtverwaltung, Polizei und ADFC auf Anfrage dieser Zeitung mitteilten, fällt die erste Bilanz nach etwa einem Monat positiv aus.

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Piktogramme weisen auf die Fahrradstraße hin, auf dem Bild der Köllnbrinkweg.

Quelle: Andreas Zimmer

Hemmingen-Westerfeld. Mit dem Köllnbrinkweg, dem Klewertweg und Abschnitten der Straßen Börie und Im Dorffeld hatte die Stadt ihre ersten Fahrradstraßen freigegeben. Stadtsprecherin Alexandra Jaeger zufolge gab es inzwischen einige positive Rückmeldungen in der Verwaltung. Verbesserungsvorschläge seien nicht geäußert worden.

Auch die Hemminger Polizei teilte mit, dass alle Verkehrsteilnehmer gut mit den insgesamt etwa 1,5 Kilometer langen Fahrradstraßen zurechtkämen. Allerdings sei Ferienzeit gewesen, gab Polizeihauptkommissar Andreas Kasten zu bedenken. Die Situation müsse, wenn ab Donnerstag, 4. August, mit den Schülern wieder mehr Radfahrer unterwegs seien, weiter beobachtet werden.

Auf Fahrradstraßen sind Autos und Motorräder weiterhin erlaubt, jedoch haben Radfahrer Vorrang. In den Fahrradstraßen in Hemmingen gilt Tempo 30. Autofahrer müssen sich dem Tempo der Pedaltreter anpassen. Radfahrer dürfen auch nebeneinander fahren.

Die Ortsgruppe Hemmingen/Pattensen im Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) befürwortet die Fahrradstraßen. "Manche Piktogramme hätten etwas größer sein können", sagte Sprecher Jens Spille. Weitere Fahrradstraßen auszuweisen, sei zurzeit nicht notwendig. So sieht es auch die Stadtsprecherin. „Es geht nicht darum das Thema zu bedienen, sondern es muss sinnvoll sein“, sagte jaeger. So seien die jetzigen Straßen ausgewählt worden, weil dort viele Radfahrer, vor allem Schüler, unterwegs seien. Ursprünglich wurde auch diskutiert, die Gartenstraße und die Straße Im Bergfeld, beide in Arnum, als Fahrradstraßen auszuweisen. Doch Verkehrszählungen ergaben, dass dafür dort zu wenig Radfahrer unterwegs sind.

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