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Polizei verteilt 100 Knöllchen an Partygäste

Hemmingen Polizei verteilt 100 Knöllchen an Partygäste

Fast 100 Besucher des Kürbisfestes in Hemmingen-Wilkenburg müssen Bußgeld zahlen. Sie hatten mit ihren geparkten Fahrzeugen Fuß- und Gehwege blockiert. Die Polizei hat ihre Kennzeichen erfasst und eine Sammelanzeige geschrieben.

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Zahlreiche Besucher des Kürbisfestes stellen am Sonntag ihr Auto auf dem Seitenstreifen an der Wilkenburger Straße, der L389, ab. Die Fußgänger und Radfahrer müssen deshalb zwischenzeitlich auf die Straße ausweichen.

Quelle: Daniel Junker

Wilkenburg. Das bestätigte Holger Hasse am Montag auf Anfrage dieser Zeitung. Er ist der stellvertretende Leiter des Einsatz- und Streifendienstes im Polizeikommissariat Ronnenberg. Für die Verkehrsordnungswidrigkeit müsse jeder der 97 Fahrzeughalter voraussichtlich rund 20 Euro zahlen.

Die Polizei habe auf eine Beschwerde hin gehandelt. „Jedem muss bewusst sein, dass er sein Auto nicht auf dem Fuß- und Radweg abstellen darf“, sagte Hasse. Wegen der Falschparker hätten unter anderem Fußgänger, Eltern mit Kinderwagen und Radfahrer auf die Landesstraße 389 ausweichen müssen. Zu dem achtstündigen Fest sind am Sonntag Tausende von Besuchern gekommen.

Christian von Oheimb, der das Fest organisiert und veranstaltet, sagte am Montag: „Wir können nicht mehr machen als einen großen Parkplatz vorzuhalten.“ Dieser werde nach einer Aufforderung der Stadt seit zwei Jahren zwischen Wilkenburg und Arnum ausgewiesen. Bis zu 600 Fahrzeuge könnten dort abgestellt werden. „Er war erneut nicht voll belegt.“ Am Sonntag standen dort von Oheimb zufolge nur etwa 220 Fahrzeuge und im Vorjahr 120. Das Tagesticket kostet 2 Euro.

Ebenfalls seit zwei Jahren werden die Kirchstraße und ein Teil der Straße Am Damm gesperrt. Die Helfer dort sollen Autofahrer ausdrücklich auf den Großparkplatz am Ortsrand hinweisen. Nahe der Kirchstraße sei zudem auf einem Banner auf den Parkplatz verwiesen worden. Auch im sozialen Netzwerk Facebook zum Beispiel hatte von Oheimb gebeten, „nicht am Straßenrand zu parken“ und vor „Knöllchen“ gewarnt. Private Ordner, die den Verkehr regeln und Autofahrer in Richtung Großparkplatz lenken, seien im öffentlichen Straßenverkehr nicht erlaubt.

Im Gespräch mit dieser Zeitung machte von Oheimb deutlich, dass die Zahl der Falschparker im Hinblick auf die Gesamtzahl an Gästen vergleichsweise gering sei. Viele Besucher hätten also korrekt geparkt oder seien mit dem Fahrrad gekommen. Zum zweiten Mal wurden auch Kutschfahrten vom Großparkplatz zum Gutsgelände angeboten. Jeder Mitfahrer zahlt 1 Euro. Wegen der großen Nachfrage 2015 seien diesmal zwei Pferdekutschen eingesetzt worden.

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