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Fast 70 Einwendungen gegen Stadtbahnpläne

Hemmingen Fast 70 Einwendungen gegen Stadtbahnpläne

Der Planentwurf für die Stadtbahnverlängerung nach Hemmingen-Westerfeld wird sich nicht gravierend ändern. Das ist das Ergebnis des Erörterungstermins am Mittwoch im Ratssaal, teilte Martin Vey auf Anfrage mit. Er ist Betriebsleiter Bau bei der Infrastrukturgesellschaft (Infra) Region Hannover.

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Die Computersimulation zeigt die Stadtbahn zwischen dem Kirchdamm und der Weetzener Landstraße.  

Quelle: Infra

Hemmingen. 51 Einwendungen von Privatleuten und 17 von Behörden und Institutionen waren eingegangen, nachdem die Pläne für die Stadtbahnverlängerung erneut öffentlich ausgelegt wurden. Ein Grund dafür war die geänderte Verkehrslenkung. Anwohner kritisierten, dass die Bahn zu nah an ihre Gebäude rückt.

Zu dem mehr als dreistündigen Erörterungstermin durften nur jene, die Einwendungen gemacht hatten. Es kamen etwa 25 Teilnehmer. Medienvertreter durften nicht dabei sein. Das sind Vey zufolge die Hauptkritikpunkte:

Radverkehr: Sorge bereitet die Lenkung der Radfahrer auf den Auf- und Abfahrten des Knotenpunktes Devese. Zudem wird bemängelt, dass der Schutzstreifen für Radfahrer, eine eigene Spur auf der Fahrbahn parallel zur Bahntrasse, kurz vor der Haltestelle am Kirchdamm endet. Durch die beiden Fahrstreifen für Autos an dieser Stelle gibt es aber nicht mehr Platz. Radfahrer müssen also den Schutzstreifen verlassen und sich die Fahrbahn mit den Autos teilen. So geht’s weiter: Es sollen noch Details geprüft werden.

Parkplätze: Anwohner fordern mehr Parkplätze an der heutigen B3. Sie befürchten zudem, dass Autofahrer, wenn sie ihren Wagen geparkt haben, beim Türöffnen Radfahrer auf dem Schutzstreifen gefährden. So geht’s weiter: Es soll nach einem Kompromiss gesucht werden.

Schallschutz: Anwohner sorgen sich um den Lärm durch die Stadtbahn. So geht’s weiter: Wo es erforderlich ist, werden Gutachter die Schallwerte in Wohn- und Schlafräumen überprüfen.

Park + Ride-Plätze: Mit 204 sind es laut Kritiker zu viele. Die Fahrgäste sollten besser mit Bus oder Rad zur Endhaltestelle an der Weetzener Landstraße kommen. So geht’s weiter: Es soll beim bisherigem Entwurf bleiben.

Von Andreas Zimmer

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