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Freibad von Spenden überflutet

Arnum Freibad von Spenden überflutet

Die Spendenbereitschaft der Hemminger ist so groß, dass die Kapazitäten der neuen zentralen Annahmestelle im Freibad Arnum schon fast ausgeschöpft sind. Initiator Jürgen Grambeck kündigt an, das Spendensammeln in der nächsten Woche einmal auszusetzen.

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Die Spendenbereitschaft der Hemminger ist so groß, dass im Bad in Arnum kaum noch Platz ist.

Quelle: Tobias Lehmann

Hemmingen. Die Initiative zur Einrichtung einer zentralen Spendenstelle in Hemmingen wollte ursprünglich jeden Montag von 16 bis 18 Uhr Kleidung, Spielzeug oder Schreibbedarf im Freibad in Arnum entgegen nehmen. Doch bereits bei der ersten Sammelaktion in der vergangenen Woche haben die 33 Helfer so viele Spenden bekommen, dass die Räume kaum noch passierbar sind. „Ich bin nicht überrascht, denn ich wusste, dass die Hemminger sehr spendenfreudig sind“, sagt Jürgen Grambeck, der die Initiative gemeinsam mit dem DRK ins Leben gerufen hat. Dennoch soll die Sammelaktion in der nächsten Woche ausfallen. „Der Bedarf ist für den Moment gedeckt“, sagt Grambeck und spricht allen Spendern seinen Dank aus.

Zurzeit werden die Kellerräume in dem Bad noch ausgebaut. Dann sollen dort ein Kunstrasen verlegt und Regale aufgebaut werden. In der nächsten Woche wollen die Helfer in den rund 80 Quadratmeter großen Kellerräumen die Spenden sortieren. Für Donnerstag, 29. Oktober, ist in der Zeit von 16 bis 18 Uhr die erste Ausgabe geplant. „Die Spenden sind für Flüchtlinge, aber auch für Inhaber des Hemmingen-Aktiv-Passes gedacht“, erläutert Grambeck. Dieser wird für Bürger mit geringem Einkommen ausgestellt. Die Kellerräume seien auch deshalb gut geeignet, da dort Toiletten vorhanden sind und es sogar einen separaten Eingang an der Seite des Bads gibt.

Grambeck hat die Initiative ins Leben gerufen, da er mehrfach darauf angesprochen wurde, dass es in Hemmingen keine Kleiderkammer gibt. Diese Vakanz soll die zentrale Spendenstelle jetzt füllen. Grambeck steht auch in engem Austausch mit der Stadt. „Wir müssen jetzt sehen, wie es weiter geht. Wenn die Spendenbereitschaft weiterhin so groß bleibt, brauchen wir möglicherweise auch noch mehr Helfer“, sagt Grambeck.

Von Tobias Lehmann

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