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Freibäder: Einnahmen-Soll bereits erreicht

Hemmingen Freibäder: Einnahmen-Soll bereits erreicht

Der Hitze sei Dank: Die gemeinnützige Bäder GmbH hat das Soll von 82.000 Euro Einnahmen für das Strandbad und das Freibad Arnum bereits einen Monat vor Saisonende erreicht. Die Besucherzahlen werden voraussichtlich über denen von 2014 liegen.

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Die Freibadsaison läuft bislang gut, wie hier im Strandbad.

Quelle: Archiv

Hemmingen. „Eine gute Saison ist es schon. Vielleicht wird es noch eine sehr gute.“ So lautet das vorzeitige Fazit von Jürgen Grambeck, Geschäftsführer der gemeinnützigen Bäder GmbH. Die diesjährige Kostenkalkulation von 82.000 Euro für beide Bäder hat die GmbH bereits erreicht. „Konkrete Besucherzahlen kann ich noch nicht nennen. Doch es dürften mehr als im vergangenen Jahr werden“, sagt Grambeck. 2014 hatten in der gesamten Saison knapp 50.000 Gäste das Freibad Arnum und das Strandbad in Hemmingen-Westerfeld besucht.

Grambeck erinnert sich noch an das Jahr 2006, in dem die GmbH rund 130.000 Euro eingenommen hat. „Wenn wir in diese Regionen kommen sollten, wäre es eine sehr gute Saison“, sagt er. Das lasse sich allerdings nicht vorhersagen. So seien beide Bäder zum Beispiel am Sonnabend trotz guten Wetters ziemlich leer gewesen.

Wann der Betrieb in den Bädern dieses Jahr eingestellt wird, steht noch nicht fest. Das Personal ist bis zum 13. September gebucht. „Verlängern werden wir die Saison sicherlich nicht“, sagt Grambeck. Um die Wassertemperatur in dem solarbetriebenen Bad in Arnum zu halten, müsse die Sonne mehrere Stunden pro Tag scheinen. Das werde ab Mitte September immer seltener der Fall sein. Auf der anderen Seite schließt Grambeck nicht aus, die Saison schon etwas früher zu beenden. „Ab 1. September ist alles offen. Das hängt dann vom Wetter ab“, sagt er.

Kinderbecken: Einen Grund zur Freude gab es für die Bäder GmbH und den Förderverein des Freibads Arnum am Freitagabend. Mehr als 180 Gäste besuchten das Open-Air-Kino und spendeten dabei für das geplante Kleinkindbecken rund 750 Euro. „So viel Bargeld haben wir an einem Tag mit einer Spendenaktion noch nie eingenommen“, sagt Grambeck, der den gesamten Abend als schön beschreibt. Nur einmal sei der Beamer ausgefallen. „Es gab eine kurze Unterbrechung, wie zu Zeiten, als Filme noch auf Zelluloid lief und das Band manchmal gerissen ist“, sagt Grambeck.

Für den 2017 geplanten Bau des Beckens werden rund 80.000 Euro benötigt. Etwa 30.000 sollen durch Spenden gesammelt werden.

Von Tobias Lehmann

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